Sandkastenspiele für große Jungs

Zwei Teams des MSC Pößneck bei großem Schotterfinale in der Lausitz am Start

Pößneck, den 29.10.2012

Die 13. Auflage der Lausitz Rallye, die wie immer über zwei Tage ausgetragen wurde, war nicht nur der Finallauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft sondern auch gleichzeitig der sechste und siebte Lauf zum Schottercup 2012. Mit einer super Vorstellung bei dieser international sehr stark besetzten Veranstaltung mit Rallyeteams aus Deutschland, Finnland, Norwegen, Schweden, Lettland, Litauen, Tschechien und Polen, demonstrierten Raphael Ramonat (Trusetal) und sein Co-Pilot Steffen Schmidt (Altenbeuthen) auf ihrem Schotterfahrzeug, dem Mitsubishi EVO 6 TRC S, Rallyesport vom Feinsten.
Auf den insgesamt 11 Wertungsprüfungen (WP) in den Tagebauen rund um Weißwasser konnte auch ein platter Reifen sowie zwei „Abflüge“ neben die Strecke die Beiden nicht von ihrem Vorhaben abbringen, wertvolle Punkte im Schottercup einzufahren. Deshalb war es enorm wichtig für das Thüringer Team beide Läufe bestmöglich zu überstehen und damit Boden auf die beiden führenden finnischen Teams in der Schotterwertung gut zumachen. Dies gelang eindrucksvoll.
Mit spektakulären Sprüngen mit bis zu 30 Metern Weite und perfekten Drifts fuhren die beiden sich schon am ersten Veranstaltungstag, der im Dunkeln gefahren wurden, in die Herzen der tausenden Rallyefans am Streckenrand. Auch an Tag 2 bestätigte das Team erneut seine sehr guten Leistungen vom Vorabend und kam somit in der Gesamtwertung auf einen hervorragenden 12. Platz und belegte in der Klasse H16 den 3. Rang. Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle Dieter und Janine, die im Service ganze Arbeit leisteten und damit ihren Teil zu einem rundum gelungenen Wochenende beitrugen, was natürlich nach der Siegerehrung gebührend gefeiert wurde.

Sebastian Klett (Gössitz) und René Sebesta (Ranis) starteten mit ihrem BMW 318iS E30 als zweites Team unter der Flagge des MSC Pößneck. Gleich 16 BMW-Teams traten mit Ihnen bei der einzigen großen Schotter-Rallye Deutschlands an. Bereits der Lausitz-Showstart am späten Freitagnachmittag ließ das Herz jedes Rallye-Fans höher schlagen. Es folgten anspruchsvolle Wertungsprüfungen mit einer Länge von insgesamt 163,82 km, gespickt von Super-Jumps und Wasserdurchfahrten, die gleich von Beginn an alles von Fahrern und Material abverlangten.
Während sich Fahrer und Co-Pilot nach dem ersten Durchlauf noch nicht ganz zufrieden mit ihrer Leistung zeigten, lief der zweite Durchgang schon wesentlich besser. So standen am Ende des ersten Tages ein 36. Platz im Gesamtklassement und ein 6. Platz in der Gruppe zu Buche. Während der 45-minütigen Servicezeit nach der ersten Etappe am Freitagabend hatte Chef-Schrauber Carsten „Vati“ Klett so glücklicher Weise kaum etwas zu tun.
Auf den ersten Prüfungen am darauffolgenden Rennsamstag zeigten sich Klett/Sebesta nach Schwierigkeiten mit dem Aufschrieb am Vortag schon wesentlich zuversichtlicher. Dementsprechend motiviert ging es auf zur zweiten Etappe am Nachmittag. Es folgten erneut bessere Zeiten und so erreichte das Pößnecker Rallyeteam im Ziel der Lausitz Rallye einen respektablen 29. Platz im Gesamtklassement, sowie einen 3. Platz in der Klasse.


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Text: Jenny Gäbler, Pressesprecherin MSC Pößneck e.V. im DMV
Foto: Cornell Hache

BU: Raphael Ramonat (Trusetal)/Steffen Schmidt (Altenbeuthen) mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 6 im Einsatz bei der Lausitz Rallye 2012
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