TSG Zwackau feierte 50 Jahre Fußball mit einem Fest-Wochenende

Eine Torte in Form eines Fußballfeldes übergeben Doreen, Bettina und Nicole Kutzler (v.l.) an die aktiven Fußballer der TSG unmittelbar vor dem Freundschaftsspiel gegen die U19-Bundesligisten des SV CZ Jena.
 
Eine Torte in Form eines Fußballfeldes übergaben Doreen, Bettina und Nicole Katzler an die aktiven Fußballer der TSG unmittelbar vor dem Freundschaftsspiel gegen die U19-Bundesligisten des SV CZ Jena.
Triptis: Sportplatz | Ein ganz dickes Lob bekamen die Fußballer der TSG Zwackau am Sonnabend Abend während ihrer Festsitzung anlässlich 50 Jahre TSG vom Ehrenmitglied des Thüringer Fußballverbandes, Manfred Lindenberg für die gelungene Umsetzung des Festes. Er kam, trotz Thüringentag, Straßensperrung und Umleitung gern nach Zwackau, um den Mitgliedern der TSG persönlich zu gratulieren sowie einige Ehrungen zu überreichen. In seinen Grußworten bezüglich des Fußball-Jubiläums hob Manfred Lindenberg das Engagement der Zwackauer hervor, lobte deren Teamfähigkeit. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass er einige Auszeichnungen persönlich vornahm. So erhielt Max Klemann die Thüringer Fußballnadel in Bronze, Henry Hädrich, Stefan Kutzler und Marcel Jahn die Fußballnadel in Silber aus den Händen des TFV- und KFA-Repräsentanten.

Ehe es dazu kam, absolvierten die Vereinsmitglieder bereits ein umfangreiches Programm - insbesondere der Fest-Vorbereitung. "Unsere Fußballer strichen den benachbarten (und leer stehenden) Kuhstall neu, organisierten das Wochenende nahezu eigenständig. Natürlich habe ich als Vereinsvorsitzende meine Hände auch im Spiel gehabt, doch die Fußballer legten großen Wert auf Eigeninitiative. Unter der Leitung von Christopher Grasmuck übrigens" berichtet Sabine Gerschner schon vor der eigentlichen Festsitzung. Dass auch die Endrunde der G-Junioren-Kreismeisterschaft in Zwackau, mit Zwackauer Beteiligung, stattfinden durfte, passte zu den Feierlichkeiten. Hierbei setzten sich übrigens am Sonnabend Vormittag die Jungs von Lobeda 77 mit sechs Siegen in sechs Spielen und ohne Gegentor als erfolgreichste Mannschaft in Szene.

Der Nachmittag stellte ein Highlight für die Aktiven Männer dar. Als Gegner luden sie sich die Bundesliga-U19-Mannschaft des SV CZ Jena ein. Dass sie letztlich mit 0:17 (0:10 Halbzeitstand) unterlagen, störte später keinen. Wichtig war, dass dieser Vergleich Spaß gemacht hat, man ein wenig mehr als üblich gefordert wurde. In diesem Zusammenhang überreichte Familie Kutzler dem Team auch eine selbst gefertigte Jubiläumstorte in Form eines Fußballfeldes. Am Abend, während der Festsitzung, berichteten sowohl Sabine Gerschner als Vereinsvorsitzende als auch Dieter Läßker - er ist seit 45 Jahren eng mit der Abteilung Fußball verbunden - noch einmal viel über die bewegende Geschichte des Fußballs.

Wobei es oft Szenenapplaus bei der Nennung einzelner Namen gab.

So unter anderem, als Jochen Schumann - Trainer-Dino - erwähnt wurde. Doch auch Günter Streit - er führte die TSG mehr als 50 Jahre als Vereinsvorsitzender an - oder der erste Fußball-Abteilungsleiter Gerhard Rössig sowie Rolf-Dieter Frahm erhielten lobende Worte. Letzterer ist seit vielen Jahren für die Rasenpflege zuständig. Viele Aktivitäten hoben die Redner hervor. Was aber immer wieder zu hören war: dass die Spieler selbst aktiv wurden, anpackten um sich etwas zu schaffen. Aber auch die Tatsache, dass die Fußballer als Team auftreten, viel gemeinsam und mit Familie unternehmen sowie immer wieder großer Wert auf Fair Play auf dem Rasen gelegt wird, kam mehr als einmal zur Sprache. Die Vereinsvorsitzende bedauerte jedoch, dass das Stadionmagazin nur für kurze Zeit erschien. Aus dem ersten Heft verlas sie interessante Begebenheiten, äußerte so indirekt, dass sie sich eine Neuauflage des TSG-Kuriers wünscht.

Eine Chronik der TSG, natürlich mit großem Augenmerk auf dem Fußball, ist derzeit in Arbeit, wofür Sabine Gerschner jedoch noch immer diverse Belege, Fotografien und Material sammelt.

Chlum's Bürgermeister Frantisek Sindelar und seine Delegation brachten ein Fäßchen (gutes tschechisches) Bier sowie einen (Weltmeister-)Pokal für die aktiven mit.

Zum Abschluss des offiziellen Teils sangen die Fußballer unter Leitung von Dieter Läßker die TSG-Hymne.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige