Das Alter(n) in der Gesellschaft. Projekt und Festival "Ruhestörung"

Wann? 29.09.2011 bis 02.10.2011

Wo? Theater, Rudolstadt DE
Unumstritten ist, die Menschen unserer Gesellschaft werden immer älter. Schön, das man noch Fotos machen kann, ein generationsübergreifendes Miteinander dokumentieren.
Rudolstadt: Theater | Ein vielfältiges Bild vom Alter(n)

1. Thüringer Theaterfestival 60plus / Ein unterhaltsames und anspruchsvolles Programm für jedes Alter

Von Andreas Abendroth und Anton Sacher

RUDOLSTADT. Es ist kein Geheimnis sondern ein Faktum. Der Alterungsprozess der Bevölkerung nimmt stätig zu. Die Gründe sind vielschichtig. Genannt seinen nur eine geringeren Geburtenrate sowie die längere durchschnittliche Lebenserwartung.

Weisheiten wie: „Wer rastet, der rostet! Oder „Rentner haben niemals Zeit.“ Kursieren seit Generationen in der Gesellschaft. Doch noch nie waren Omas und Opas so wichtige Bestandteile der Gesellschaft - wie heute. Ohne sie würde sich vieles nicht mehr drehen. Beispielsweise die Betreuung von Kindern. Während die Eltern an die Arbeit gehen, sie sind verfügbar. Wie gut, dass es EUCH gibt!

Genau um diese Generation dreht sich das erste Thüringer Theaterfestival 60plus.

Dann ist in in Rudolstadt, vom 29. September bis 2. Oktober, Ruhestörung extra und ausdrücklich erwünscht.
Ganz oben steht das Festivalmotto Ruhestörung.
„Das Festival will ein vielfältiges Bild vom Alter zeigen“, betonte Jury-Chef Michal Kliefert, Chefdramaturg am Theater Rudolstadt.
Acht Theatergruppen aus Deutschland, Profis und Amateure, werden beim Festival zu erleben sein. Dazu kommt noch eine Gruppe aus Irland. 120 Mitwirkende im Alter von neun bis 90 Jahren werden an vier Tagen in Rudolstadt ihre Inszenierungen zeigen. Für die Beteiligung am Festival hatten sich 47 Gruppen beworben, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Österreich und aus der Schweiz sowie aus Irland.
„Wir wollen mit diesem Festival die Kreativität, den Eigensinn und die Würde des Alters feiern und auch einige Vorurteile über das Alter aus den Wege räumen“ so Kliefert zum Anliegen des Festivals.
Ein Höhepunkt ist sicher ein Gastspiel des Renaissance Theater Berlin mit Erik Gedeons Songdrama „Ewig jung“, unter anderem mit Musicalstar Angelika Milster.
Insgesamt sind dreizehn Aufführungen vorgesehen.
Eröffnet wird der Reigen der Aufführungen mit zwei Tanzproduktionen. Rudolstadt wird mit dem Projekt „Entfaltungen. Gänge durch das Gedächtnis einen ganz besonderen Beitrag leisten. Schauplatz ist das ehemalige Krankenhaus und hier werden Mitwirkende im Alter von 16 bis 60 Jahren das Haus wieder beleben und zu einem Ort der Geschichte und der Geschichten machen.
Der Abschluss ist dann im Speisesaal und endet mit einem heiteren Fest.
Neben spannenden Theateraufführungen werden die Besucher auch ein abwechslungsreiches Beiprogramm erleben können.
Hingewiesen wurde auf eine „öffentliche Ruhestörung“ an ausgewählten Stellen in Rudolstadt (30. September, ab 14.00 Uhr), wo ein „Beschwerdechor“ unter Leitung von Thomas Voigt auftreten wird.
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