Das Friedenslicht aus Betlehem

(Foto: Schnaubelt)
Ein Licht das die Nacht erhellt, Wärme spendet...

Das Friedenslicht kommt am 23. Dezember in unsere Region

Von Andreas Abendroth

RANIS. „Guter Gott, lass uns Licht bringen, wo es dunkel ist. Lass uns Licht bringen, wo jemand die Orientierung verloren hat. Lass uns Licht bringen, wo der Tod der Liebe erlebt wird. Lass uns Licht bringen, wo der Weg verbaut ist. Lass uns Licht bringen, wo die Richtung nicht mehr stimmt. Lass uns Licht bringen, wo das Licht der Hoffnung erloschen ist“, so die Anfangszeilen aus einem Gebet.
Ohne Licht gibt es kein Leben, keine Hoffnung für diese, unsere Erde.
Das Licht ist nicht nur ein österliches Zeichen, sondern das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an die weihnachtliche Botschaft und an unseren Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen.
Seit 1986 ist es mit Hilfe des Österreichischen Rundfunks zur Tradition geworden, dass das Friedenslicht in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet wird.
Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Dort wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gesandt. Züge mit dem Licht fahren über den ganzen Kontinent.
Von dort aus nimmt es Einzug in die Kirchen unserer Region, in unsere Häuser und Stuben. Auch wenn in unserem Land seit sechs Jahrzehnten Frieden Einzug gehalten hat, gibt es immer wieder Gewalt und Missgunst zwischen den Menschen.
„Gott, gib uns Frieden, ein Leben ohne Krieg und Schießerei. Gib auch allen Kindern die Freude und die Kraft, dass sie diese Schwierigkeiten verkraften können und mit dieser Situation zurechtkommen“, heißt es in einem Gebet der Schülerin Patricia Al Teet. Sie lebt im palästinensischen Gebiet Israels, dem Land, wo das Friedenslicht entzündet wird.
Das Friedenslicht ist kein magischer Hokuspokus, mit dem man den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert die Menschen vielmehr an ihre Pflicht, sich für den Frieden, im Kleinen und im Großen, einzusetzen.

Informationen 2011:

• Den Saale-Orla-Kreis erreicht das Friedenslicht am 23. Dezember

• 15 Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden mit Jugendwartin Astrid Geisler zur Aussendefeier pilgern, die im Drei-Städte-Eck Erfurt-Arnstadt-Gotha gelegene Gemeinde Nesse-Apfelstädt stattfinden wird.

• Von dort aus wird es auch in den Landkreis nach Krölpa-Ranis, Pößneck, Oppurg, Neunhofen, Neustadt und Triptis gelangen.

• In den regionalen Orten kann das Licht vom Zug abgeholt werden

• Krölpa-Ranis 12.12 Uhr, Pößneck 12.17 Uhr, Oppurg 12.26 Uhr, Neunhofen 12.31 Uhr, Neustadt 12.34 Uhr und Triptis 12.42 Uhr.
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