Der Ort am Saaleknie - Industrie und Natur sind in Volkstedt vereint

Als Auswärtiger muss nach der Ortslage Volkstedt fragen. Einzig, Hinweisschilder an den Hauptstraßen verweisen auf ein Industriegebiet und auf Porzelliner.

Das Dorf am linken Saaleufer wird auch als "Ort am Saalknie" bezeichnet.

Erstmals wurde es nach historischen Aufzeichnungen im Jahre 1279 erwähnt.

Doch Volkstedt ist im Bereich der Porzellanherstellung weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt.

Georg Heinrich Macheleid hatte hier, im Jahre 1762, eine Porzellanmanufaktur gegründet. Heute erinnert noch die "Aelteste Volkstedter Porzellanmanufaktur" an den Herren des Porzellans. Darüber hinaus siedelten sich weitere Porzellanhersteller in der Ortslage an. Einige Firmen sind bis heute erhalten, präsentieren die Herstellung des "Weißen Goldes".

Immer mehr kleine Firmen siedelten sich an. Es gab Baufirmen, zwei Mühlen und zwei Ziegeleien.

Nicht unerwähnt darf bleiben, das der Dichter Friedrich Schiller, 1788, für kurze Zeit in Volkstedt wohnte. Im Jahre 1923 wurde Volkstedt nach Rudolstadt eingemeindet.

Zum Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Ort zu großen Teilen durch die Bomben amerikanische Flugzeuge zerstört.

Heute ist die Volkstedt einer von zwölf zu Rudolstadt eingemeindeten Ortsteilen.

Hier sind Industrie, Wohnstätten und Natur eng miteinander verbunden. Für Entspannung und Erholung sorgen Wege entlag der Saale. Einen herrlichen Ausblick über den Ort und die Umgebung hat man von der Schillerhöhe aus.
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