Mein Museum: Fuchs, Hirsch, Wolf - Die Natur zeigt in Goldisthal ihre ganze Schönheit

Familie Fuchs: Die Tierpräparate zeigen anschaulich das Leben im Wald.
Goldisthal: Haus der Natur |

Mit Michael Rahnfeld auf Natur-Entdeckungsreise: Der Ausstellungsleiter im Haus der Natur in Goldisthal gibt spannende Einblicke in eine uns oft verborgene Welt.

Was gibt‘s Sehenswertes?
In der Natur-Erlebnis-Ausstellung werden die Fauna und Flora im Oberen Schwarzatal gezeigt, sowie Wissenswertes zum Thema Gold vermittelt– das dem Ort Goldisthal einst den Namen gab.

Woran führt kein Weg vorbei?
Das Haus der Natur liegt am Fuße der Staumauer der Talsperre Goldisthal – es führt nur ein Weg hin und zurück. Das Gebäude ist ein Zeitzeuge aus dem frühen 18. Jahrhundert, erbaut als Logierhaus für Goldsucher. Es steht unter Denkmalschutz und ist Teil der Ausstellung.

Außer der Reihe:
Von Mai bis September ist zusätzlich das Außengelände geöffnet. Hier heißt es Anschauen und Mitmachen zum Thema Wasserkraft. Zusätzlich finden aller drei Monate Wechselausstellungen von Künstlern und Fotografen aus der Region statt, aktuell „Das Auerwild bei Sitzendorf“.

Museum zum Anfassen:
An vielen Stellen gibt es Mitmachangebote zum ertasten. Im Livingfloor kann dann durch Wasser gewatet, auf einem riesigen Tablet der Wald aufgeräumt oder mit Taschenlampen Tiere der Nacht geweckt werden. Hörstationen und Animationen ergänzen die Ausstellung.

Ihr liebstes Stück?
Es ist die nachgestellte Szene zweier Hirsche, deren Geschichte sich hier 1981 am Wurzelberg zugetragen hat: Ein Zwölfender und ein Vierzehnender verhaken sich so im Kampf, dass sie nicht mehr voneinander loskommen. Die Geweihe am Tierpräparat sind die Originale von 1981. Ein Film zeigt begeleitend die Geschichte mit Bildern von 1981.

Sind auch Kinder ­museumsreif?
Die Ausstellung ist ideal für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Die täuschend echt wirkenden Tierpräperate von Hirsch, Fuchs oder Wolf sorgen immer wieder für einen großen Aha-Effekt. Bei einer Museumsralley können die Kinder ihr Wissen an vielen Stationen testen. Kinder werden sehr schnell zu Museumsführern und erklären Eltern oder Großeltern die Stationen.

Museums-Rundgang: Dafür sollten mindestens zwei Stunden eingeplant werden.

Das muss gesagt werden: Das Wissen aus der Ausstellung kann gleich vor der Haustür in natura erlebt werden, wandernd auf dem Goldpfad oder dem Tal-
sperren-Rundweg. Schulklassen können nach dem Museumsbesuch auch mit einem Waldpädagogen geführte Wanderungen unternehmen. Ein ganzer Tag lässt sich hier problemlos verbringen.

Zur Sache:
Haus der Natur
Goldberg 2
98746 Goldisthal

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr,
Außenanlage von
Mai bis September

E-Mail: info@hausdernatur-goldisthal.de
Telefon 0 36781 / 249531

Haus der Natur
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