Mittelalterliche Romantik in Merseburg

Mitte Oktober verbrachte ich ein paar Tage im schönen Merseburg in Sachsen-Anhalt. Die mittelalterliche Stadt, der Dom mit den Merseburger Zaubersprüchen, sowie der Mythos um die Rabensage haben schon länger mein Interesse geweckt.
Merseburg ist ein beschauliches Städtchen an der Saale und gar nicht so weit von unserer Region entfernt. In der näheren Umgebung gibt es noch mehr interessante Ausflugsziele, wie zum Beispiel die kleine Stadt Freyburg mit der bekannten Rotkäppchen Sektkellerei. Diese Marke konnte sich ja schon lange erfolgreich im Handel etablieren und eine Besichtigung der Kellerei, mit anschließender Verkostung, lohnt sich in jedem Fall. In Merseburg selbst kann man das Kulturhistorische Museum besichtigen, welches Exponate aus der Ur- und Frühgeschichte beherbergt und anschaulich die Geschichte der Stadt und des Herzogtums vom Mittelalter, über die Barockzeit, bis hin zur Neuzeit dokumentiert, sowie den Dom, den steinernen Rabenkäfig, das Schloss und einige weitere Museen, Parks etc.
Nach Merseburg kann man auch bequem mit der Bahn reisen. Es gibt eine gute Verbindung von Saalfeld direkt in die Domstadt Naumburg. Von dort erreicht man anschließend, nach ca. einer halben Stunde Fahrt, das geschichtsträchtige Merseburg. Wie so oft, wenn man mit der Bahn unterwegs ist, ging auch diese Reise nicht reibungslos von statten. Auf der Rückfahrt fiel plötzlich die Lok aus und so stand der Zug gute zwei Stunden irgendwo hinter Bad Kösen, mitten im Nirgendwo. Trotz dieses Vorfalls lohnte sich die Reise und ich kann nur empfehlen, selbst einmal die Stadt und die umliegende Region zu besuchen. Vor allem die Leser, welche vom Mittelalter, sowie von Mythen und Sagen, genauso fasziniert sind wie ich, werden viel Interessantes in Merseburg entdecken und in der romantischen Stadt an der Saale auf ihre Kosten kommen.

Die Anreise sei dabei jedem selbst überlassen, denn im Urlaub hat man ja Zeit. Die Bahn macht mobil, manchmal aber auch nicht.
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