Polizeiruf-Kommissare Schneider und Schmücke auf Lese-Tour... - Freikarten über meinAnzeiger.de gewinnen

Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler sind auf Lese-Tour unterwegs (Foto: Agentur)
 
Cover des Lese-Tour-Buches. (Foto: Eulenspiegel Verlag)
Bad Blankenburg: Stadthalle | Schneider und Schmücke auf Lese-Tour in Bad Blankenburg

Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler über ihr Buch und das Leben nach dem Polizeiruf

Allgemeiner Anzeiger: Herr Winkler, seit 1996 ermittelten Sie mit ihrem Kollegen Jaecki Schwarz als Hauptkommissare Schneider und Schmücke im Polizeiruf 110. Jetzt ist die Klappe für die letzte Folge „Tödliche Entscheidung“ gefallen. Hat der Titel etwas mit Ihrem Ende zu tun oder gehen Sie ganz entspannt in Rente?

Wolfgang Winkler: Der Titel hat mit unserem eigentlichen Ende nichts zu tun. Wir gehen ganz entspannt in die Rente als Kommissare, nicht aber als Schauspieler.

Allgemeiner Anzeiger: Sie waren bodenständige, manchmal etwas kauzige Typen. Wie viel Privates steckte in den Rollen?

Jaecki Schwarz: Naja, dadurch das die jeweiligen Autoren immer eine leicht andere Sicht auf die Figuren hatten, wollten wir trotzdem versuchen viel Persönliches zu integrieren auch um eine gewisse Kontinuität zu haben.

Allgemeiner Anzeiger: Hätten Sie daran geglaubt, als dienstältestes Ermittlerpärchen den Hut zu nehmen?

Jaecki Schwarz: Das war eine Überraschung. Aber man hat sich daran gewöhnt und ist deshalb irgendwie doch enttäuscht, dass auf einmal Schluss sein soll.

Allgemeiner Anzeiger: Wie ist die Reaktion der Zuschauer auf das Ende?

Jaecki Schwarz: Auf unserer Lesereise merken wir immer wieder, das jeder Zweite, nee „Anderthalbe“ sagt: „Das ist aber schade, dass sie aufhören“.

Allgemeiner Anzeiger: Gab es Themen beim Polizeiruf, die Sie besonders berührten?

Wolfgang Winkler: Wir hatten eine Geschichte, da ging es um eine Kindesentführung. Obwohl da nur eine Puppe in einem Gully lag, war mir allein die Vorstellung, dass das Realität sein könnte, nicht einerlei. Emotional war man da näher dran als an einem anderen Film.

Jaecki Schwarz: Ich glaube immer wenn es um Kinder geht wird es einem schon kribbelig.

Allgemeiner Anzeiger: Ihr Buch heißt Herbert & Herbert: Mit dir möchte ich nicht verheiratet sein! Was schätzen Sie am jeweils anderen und was nervt?

Wolfgang Winkle: Es ist über die lange Zeit aus einer Kollegialität, eine Freundschaft geworden. Und wenn man meint man ist befreundet, muss man an den anderen schon einiges schätzen. Wir haben den gleichen Humor und können über viele Sachen gemeinsam lachen. Er ist nicht nur weil er Abitur hat ein gebildeter Mensch, da kann man auch mal nachfragen. Was an mir besonders schätzenswert ist, wird ihnen jetzt Herr Schwarz beantworten.

Jaecki Schwarz: Sie hören mich stumm, ganz stumm. Das ist das Positive an ihm (lacht). Doch, doch er ist schon ein Kumpel, ein bisschen kleinlich, aber da blicke ich darüber hinweg.

Allgemeiner Anzeiger: Bevorzugen Sie TV oder die Bretter, die die Welt bedeuten?

Jaecki Schwarz: Das ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn man nur auf den Brettern steht, ist das Portemonnaie ein bisschen leerer. Beim Fernsehen ist es ein bisschen voller. Ideal wäre beides.

Allgemeiner Anzeiger: Es gibt sicher ein Leben nach dem Polizeiruf. Was steht als nächstes an und sind weitere gemeinsame Projekte geplant.

Wolfgang Winkler: Wir hoffen, dass wir wieder beim MDR oder jemand anderen ein gemeinsames Projekt haben werden. Ansonsten macht erst mal jeder seins. Wir wollen allerdings gemeinsam Theater spielen, da sind zwei, drei Projekte geplant. Wir verlieren uns nach so vielen Jahren garantiert nicht aus den Augen.

Allgemeiner Anzeiger: Ist eine Fortsetzung des Buches geplant?

Wolfgang Winkler: Ich glaube nicht, das war schon schwer genug, hatten wir den Eindruck.

Allgemeiner Anzeiger: Es gibt ja einen berühmten Ex - Kommissar aus dem Osten, der mit seinem Partner gesungen hat. Wäre so etwas bei Ihnen denkbar?

Jaecki Schwarz: Nein das geht gar nicht, weil Autofahren und singen lässt sich nicht erzwingen. Autofahren kann der Kollege Winkler. Singen kann er nicht.

Allgemeiner Anzeiger: Vielen Dank für das Gespräch.

Jaecki Schwarz: Grüßen sie ihre Leser und sagen sie ihnen, das wir auf Fragen in Bad Blankenburg gerne antworten. Auch ob im Film echt geküsst wird beantworten wir gerne.

INFORMATIONEN:

Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler kann man hautnah
- am 22. November,
- 19.30 Uhr,
in der Stadthalle Bad Blankenburg erleben.
Mehr: http://www.stadthalle-bad-blankenburg.de

Wir verlosen für diese Veranstaltung 3 x 2 Freikarten.

Ich bin auf Eure Kommentare bis zum 22. November, 10.00 Uhr, gespannt... Mit „detektivischen“ Spürsinn werden wir dann die Gewinner ermitteln und benachrichtigen.


(An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem freien Mitarbeiter Roberto Burian und Stadthallenchef Matthias Gropp bedanken. Ohne euch wäre die Aktion nicht umsetzbar gewesen.
Andreas Abendroth, Redakteur)
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1 Kommentar
9.688
Hannelore Grünler aus Artern | 15.11.2012 | 19:11  
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