QR-Code trifft Goldtafel: Geschichte und Geschichten in Saalfeld mit moderner Technik entdecken

Astrid Apel, Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH, zeigt Smartphone und QR-Code zum einscannen. (Foto: Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH)
Vermittelte bisher ein Audio-Guide beim Rundgang durch Saalfeld Wissenswertes zur Stadt, so geht es jetzt noch moderner: An 28 historischen Stationen in Saalfeld sind auf den Goldtafeln mit geschichtlichen Informationen auch QR-Codes angebracht, die per Smartphone eingescannt werden können und so Informationen zur jeweiligen Sehenswürdigkeit geben. Seit Anfang des Jahres hat sich Franziska Schreyer, Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH, intensiv mit der Umsetzung dieses Projektes beschäftigt und die Informationen im Internet hinterlegt. „Um problemlos überall hin zu gelangen, ist der Stadtrundgang auch an Google-Maps angebunden. Der Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit lässt sich so nicht verfehlen.“ Einheimische und Gäste können bei diesem Rundgang viel Neues entdecken.

Höchster Punkt: Hoch hinaus geht es auf das Darrtor aus dem 14. Jahrhundert. Nach dem Erklimmen der vielen Treppenstufen gibt es einen schönen Ausblick über die Stadt.

Niedrigster Punkt: Das Saaletor von 1365 markiert den niedrigsten Punkt der einst umwehrten Stadt. Es wird auch als Engelstor bezeichnet, da auf einem Stein der Erzengel Michael dargestellt ist.

Geheimtipp: In der Villa Bergfried mit Park befindet sich auch ein Glockenturm mit Glockenspiel, errichtet 1927. Knut Schieferdecker lässt hier zu besonderen Anlässen das Carillon mit 25 Glocken erklingen. Es gehört mit zu den ältesten Glockenspielen in Deutschland.

Interessante Anekdote: Ein Apothekerlehrling verursachte 1880 einen Großbrand in der Marktapotheke. Er ging mit einer brennenden Kerze in den Keller, um Benzin zu holen.

Ältestes Gebäude: Die Nikolaikirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und erfuhr im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Nutzungen, heute ist es ein Wohnhaus. An den Kirchenbau erinnern noch die vermauerten Rundbogenfenster der 24 Meter langen Fassade.

Berühmteste Gaststube: „Das Loch“ befindet sich in dem 1485 erbauten Haus in der Blankenburger Straße. Ab 1840 gab es hier eine Gastwirtschaft, die „lustigen Zecher“ sind noch an der Fassade zu sehen. Demnächst soll sie wieder eröffnet werden.

Schönste Wiese: Die „Himmelswiese“ befindet sich in der Johanniskirche weit über den Köpfen der Betrachter. Sie ist die umfangreichste Pflanzen darstellende Deckenmalerei der Spätgotik im deutschsprachigen Raum.

Rundgang ist abrufbar: www.rundgang.saalfeld-tourismus.de
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