Tschüss "KULTOURDIELE RUDOLSTADT“ in der Marktstraße 57 der Residenzstadt

Blick auf die Bilder
Gestern Abend 18 Uhr wurde die letzte Ausstellung in der Geschichte der KULTOURDIELE Rudolstadt durch Bürgermeister Jörg Reichl eröffnet.

Grund: Schließung des Hauses aus Kostengründen.

Als die KULTOURDIELE der Stadt Rudolstadt 1993 eröffnet wurde, wusste noch keiner so richtig, was diese Wortschöpfung bedeuten sollte.

Dabei war das ganz einfach, man nehme die ersten Silben von KULtur, TOURismus und dazu einen lichtdurchfluteten Raum bzw. den Namen der ehemaligen Besitzer, Fam. DIELE und schon fügt’s sich zur „KULTOURDIELE“.

Was sich also im März 1993 auf so wunderbare Weise zusammengeschlossen hatte, die Kultur, -und Tourismusinformation der Stadt Rudolstadt, der Besucherservice des Theaters Rudolstadt und eine Galerie im Obergeschoss für Künstler eines breiten Spektrums, neigt sich nun 19 Jahren und 157 Ausstellungen, dem bedauernswerten Ende entgegen.

Die Ausstellung "Malen aus Leidenschaft", ist noch einmal für 11 Rudolstädter Künstler, Professionelle und Laien gleichermaßen eine gute Möglichkeit, bis zum 24. März 2012 eine bunte Palette ihres Könnens zu präsentieren.

Diesmal eröffnete nicht wie sonst Sachgebietsleiterin Tourismus, Sabine Christophersen, die den Eröffnungsblumenstrauß, der sonst immer für den ausstellenden Künstler gedacht war, von Petra Rottschalk, Fachdienstleiterin Kultur, Jugend, Tourismus und Sport, für ihre 19 jährige Tätigkeit als Leiterin der KULTOUDIELE, überreicht bekam, sondern Bürgermeister Jörg Reichl.

Er erklärte vor vollem Haus die Beweggründe der Stadtverwaltung zwecks Schließung und eventuellen Möglichkeiten für künftige Ausstellungen.

Dann gab, genau wie damals zur Eröffnung, Ursula Amberger mit ihrem Pianisten Toni Steidl ein kleines Ständchen mit einem selbstgeschriebenen Rudolstädter Schlager.

Schriftsteller und Vorsitzender des Förderverein Theater Rudolstadt e.V. Matthias Biskupek, schloss sich mit seiner Laudatio: „157 Ausstellungen und 13 Maler in sieben Minuten“ an.

Von den anwesenden Künstlern ergriff im Anschluss niemand das Wort, dafür aber Horst Fleischer der Begründer der Vorgängergalerie „Heinrich Cotta“, die von 1978 bis 1990 Künstlern ein Podium bot und danach als Jean-Boutique das Stadtbild mitprägt.

Mit Quiche, Rostbratwurst, Bier und anderen Getränken wurde dann im Anschluss im Hof und dem angrenzenden Antiquitätenladen der sogenannte „Leichenschmaus“ bei lockeren Gesprächen der gut 100 Gäste durchgeführt.

Die Austellung ist noch bis zum 24. März 2012 in der Kultoudiele Rudolstadt Marktstraße 57 geöffnet.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 09 Uhr bis 18 Uhr,
Samstag: 09 Uhr bis 13 Uhr
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11 Kommentare
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Birgit Baier aus Gotha | 03.03.2012 | 19:00  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 03.03.2012 | 20:47  
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Gunter Linke aus Saalfeld | 03.03.2012 | 20:56  
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Hannelore Grünler aus Artern | 03.03.2012 | 21:27  
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Hannelore Grünler aus Artern | 03.03.2012 | 23:16  
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Hannelore Grünler aus Artern | 04.03.2012 | 01:42  
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Renate Jung aus Erfurt | 04.03.2012 | 12:00  
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Gerald Kohl aus Erfurt | 04.03.2012 | 22:40  
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Hannelore Grünler aus Artern | 05.03.2012 | 06:12  
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Renate Jung aus Erfurt | 05.03.2012 | 18:00  
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Annett Deistung (HarzWusel) aus Nordhausen | 08.03.2012 | 13:29  
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