Virtuelle Spaziergänge durchs Franziskanerkloster

Die Schüler der „Geschwister Scholl“ Schule haben ihren Spaß am virtuellen Museumspuzzle. Foto: Andreas Abendroth
Puzzelspaß hinter alten Mauern

Virtuelle Spaziergänge sind jetzt durchs Franziskanerkloster möglich

Von Andreas Abendroth

SAALFELD. „Plakate waren die bisherige Möglichkeit, um für unser Haus zu werben“, betont Museumsleiter Dr. Dirk Henning.
Jetzt hat man einen Quantensprung gemacht. Die Besucher können nun eintauchen in die virtuelle Welt des ehemaligen Franzikanerklosters. Mittels Präsentationstechnik stehen mehrere 10.000 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche zur Verfügung.
„Auf dem vergrößerten „iPod“ können sich die Besucher bestens vorab informieren“, so der Museumschef.

Und so wird der Touchbildschirm auch sofort von Jugendlichen der „Geschwister Scholl“ Schule umlagert. Sie interessieren sich weniger für die Bildergalerien rund um das Museum. Sehr angetan sind die Siebenklässlern von der Möglichkeit, mittels Puzzelspiel Fotoansichten von gebäuden und Ausstellungsobjekten zusammen zu setzten. Noch nicht entdeckt wurde der Button, in welchem man in den Bereich Memoryspiel wechseln kann.
Man sieht deutlich, dass spielerisch die Neugier bei jungen Menschen geweckt wurde. Und so beschäftigen sie sich auch gleichzeitig mit historischen Materialien. Eine Wissensvermittlung, welcher der heutigen Zeit entspricht.

„Wir versuchen Schritt für Schritt, dass unser Stadtmuseum für alle Alterschichten und Interessenskreise immer interessanter wird. Im letzten Jahr haben wir Audi-Guide installiert, dieses Jahr den „Touch Info Point“, so Dirk Henning.
Betont wird aber auch, dass virtuelle Spaziergänge und Fotos der Ausstellungsstücke keinesfalls das Original ersetzten können. „Es ist was anderes, wenn man vor einem großen Gemälde steht“, so der Tenor.
Neben dem Museumseinblicken bietet der virtuelle Infopoint fast unerschöpfbare Möglichkeiten. So können die Gäste sich auf einem Stadtplan informieren. Außerdem können sie auch „positive“ Kritiken an die Museumsmitarbeiter hinterlassen.

INFORMATIONEN:

Die virtuelle Ausstellungsfläche wurde durch eine ortsansässige Video-System-Firma entwickelt und wird bis zum Jahresende vom Stadtmuseum leihweise genutzt.
Der „Touch Info Point“ befindet sich im Eingangsbereich des Franziskanerklosters.
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