Das Campus-Gespräch: Technische Universität ist der Motor der Stadt Ilmenau

Uni-Pressesprecher Marco Frezzella ist ein kompetenter Ansprechpartner, bei Fragen rund um die TU Ilmenau. Foto: Andreas Abendroth
Ilmenau: Technische Universität | Das Campus-Gespräch

Marco Frezzella von der TU Ilmenau gewährt Einblicke

Von Andreas Abendroth

Die Technische Universität Ilmenau ist der Motor der Goethe- und Schillerstadt, hält diese jung. Hier wird nicht nur gepaukt, sondern von hier aus finden innovative Ideen ihren Weg rund um din Globus. Einen kleinen Einblick hinter die „Studienmauern“ gewährte mir Marco Frezzella im Campus-Gespräch.

Wo reiht sich die TU im Ranking der deutschen Universitäten ein?
Das Centrum für Hochschulentwicklung hat gerade die neue CHE Hochschulrankingliste veröffentlicht. Danach gehört die TU Ilmenau zu den zehn besten Universitäten Deutschlands. Man sollte auch wissen, dass insgesamt über 300 Universitäten und Fachschulen bewertete werden, in das Ranking einfließen.

Wie viele Studenten sind an der UNI eingetragen?
Wir sind seit Jahren auf einem für eine mittelgroße Universität hohem Niveau. Derzeit haben wir 7000 eingeschriebene Studenten insgesamt.

Aus welchen Ländern kommen die Studenten?
Die größte Gruppe kommt natürlich aus Deutschland. 21,5 Prozent der Studienanfänger im letzten Wintersemester kommen aus dem Ausland. Darauf sind wir besonders Stolz, weil wir noch nie so viele ausländische Bürger für unsere Universität begeistern konnten. Das ist ein Rekord, da wir langfristig eine Quote von 20 Prozent angestrebt haben.

Welche Studienfächer, Fachrichtungen werden hier belegt?
Wir bieten insgesamt zwei Dutzend (24) Studiengänge an. Darunter 20 Bachelorstudiengänge und etwas mehr Masterstudiengänge. Sie werden alle gut angenommen. Man kann im Detail nicht sagen, da studieren besonders viele, da nur wenige.

Wie sieht es mit Frauen an einer Technischen Universität aus?
Frauen machen normalerweise an einer Technischen Universität einen kleinen Anteil aus. Bei uns sind da begehrte Studienfächer welche, die mit Medien zu tun haben – wir haben ja drei Medienstudiengänge an der Uni – oder im Bereich Biomedizinische Technik.

Wie sieht es mit den Wissensvermittlern aus. Wie viele Professoren sind an der Uni tätig?
Wir haben an die 100 Professoren, die hier in Forschung und Lehre arbeiten.
Immer wieder hört man von der Verbindung von Forschung und Lehre mit der Praxis im Alltagsleben.

Gibt es da Beispiele?
Alles was bei uns in der Forschung entwickelt wird, ist für die Praxis gedacht. Klar gibt es Forschungsgegenstände die jeder kennt, die in das alltägliche Leben der Menschen eingreifen. Zum Beispiel lehrt und forscht bei uns Professor Karlheinz Brandenburg. Er war der Leiter der Forschungsgruppe, die das MP3-Format entwickelt hat. Ganz aktuell kommt jetzt ein System auf den Markt, welches vor dem berühmt-berüchtigten Sekundenschlaf bei Autofahrern warnt. Dabei werden die Augen des Fahrers beobachtet und analysiert und bevor er droht einzuschlafen, wird er vor einem möglicherweise schweren Unfall gewarnt.
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