Voll im Trend - Rosen in bunten Wachsfarben

Mit Feingefühl zu einem perfekten Ergebnis. Matthias Schmidt zaubert an die gelbe Rose einen zarten Rosenrand in rot. Foto: Andreas Abendroth
Rudolstadt: Galeria Rudolstadt | Voll im Trend

Matthias Schmidt schafft bleibende Erinnerungen

Von Andreas Abendroth

RUDOLSTADT. Wie kann man filigrane Schönheit erhalten? Eine Frage, welche auch im Bereich der Pflanzenwelt oft gestellt wird.
Eine Antwort darauf hat Matthias Schmidt. „Natürlich mit Wachs“, betont er.
Der junge Mann ist für eine Nürnberger Eventfirma in Sachen: „Bleibende Erinnerung für Ihr Haus“ unterwegs. Heute wird sein Stand von mehreren Dutzend neugierigen Menschen umlagert. „Wir verewigen Ecuador-Rosen in bunten Wachsfarben“, erklärt er immer wieder den Wartenden.
Genauer gesagt, die aufgeblühten Blütenköpfe erhalten einen Wachsüberzug. Dazu stehen auf der einen Seite unzählige Rosen in den verschiedensten Farben. Individuell auf geblüht, wie die Natur es eben wollte. Auf der anderen Seite Behälter mit duftendem, flüssigem Wachs. Rot, gelb, blau, grün und noch Behälter mit Eiswasser.
„Es ist auch eine kleine Kunst, diese edlen Blumen zu einem bleibenden Kunstwerk zu verwandeln. Viel Feingefühl ist dabei angesagt“, so der Blumenkonservierer.
Er nimmt eine Rose, taucht den Kopf in das Wachs. Welche Temperatur genau das Wachs hat, wird nicht verraten. Ich erfahre nur: „Ist es zu heiß, verbrennen die Blütenblätter. Ist es zu dick, kommen die Feinheiten der Blütenblätter nicht zur Geltung.“ Danach kurz abtropfen lassen und ab ins Eiswasser. So wird die Farbintensität erhalten.
Im zweiten Arbeitsgang erhält die Rose einen roten Rand. Nur Millimetertief werden die Blütenspitzen eingetaucht. Dann wieder abtropfen lassen und ab ins Eiswasser.
„Mit den Grundfarben sind die verschiedensten Farbvariationen und Effekte möglich. Manche Besucher wünschen sich eine tiefblaue Rose, für andere versuchen wir einen Regenbogen in mehreren Schichten zu zaubern“, berichtet Matthias Schmidt.
Die so wunderschön haltbar gemachten Rosen kann man beispielsweise als einzelnes Dekoelement verwenden oder in einem Potpourri einarbeiten.
„Mit Wachs zu arbeiten ist eine alte Tradition, die heute voll im Trend liegt, mit der ich Menschen begeistere.“ Und zu guter Letzt gibt Matthias Schmidt den Besuchern, welche voller Stolz mit ihrer Wachsrose wieder dem Alltag entfliehen noch eine Rat mit auf den Weg: „Wachsrosen lassen sich durch ihre glatte Oberfläche sehr gut abstauben, sollten jedoch nicht der direkten Sonneneinstrahlung oder anderen Hitzequellen ausgesetzt werden.“
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2 Kommentare
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Antje Hellmann aus Jena | 01.03.2013 | 11:48  
Andreas Abendroth aus Saalfeld | 01.03.2013 | 12:06  
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