Psst! Wildbeobachtung - Dr. Mario Nöckel ist am Roten Berg der Herr der Hirsche

Der "König des Waldes" zeigt sich in seiner ganzen Schönheit.
Frauenwald: Biosphärenreservat |

Seit 2004 ist Dr. Mario Nöckel oft im Wald am Roten Berg, gelegen bei Frauenwald, anzutreffen. Seine ganze Aufmerksamkeit gilt dabei den Wildtieren – im Besonderen dem Rotwild. Diese Tiere haben über Generationen hinweg Vertrauen zu ihm aufgebaut. Denn mehr als 1400 Führungen zur Wildbeobachtung hat er seitdem geleitet. Seine geführten Touren zur Rotwildbeobachtung finden ganzjährig statt – das ist einmalig in Thüringen.

1. Weit über 90 Prozent liegt die Chance, auf der geführten Tour das Rotwild in seinem natürlichen Lebensraum zu Gesicht zu bekommen. Der Rothirsch ist eines der größten freilebenden Wildtiere in Mitteleuropa.

2. Nur eineinhalb Kilometer müssen vom Treffpunkt Waldhotel „Rennsteighöhe“ bis zur Beobachtungskanzel auf ebenen Wegen zurückgelegt werden. Dabei geht es in eine Wildruhezone, die nur mit einer Führung betreten werden darf. In diesem Areal findet keine Bejagung statt.

3. Die Beobachtungskanzel bietet eine schöne Aussicht, hält Sitzplätze für etwa 15 Personen bereit und bietet Schutz vor Regen, Sonne und Wind.

4. Tricks sind erlaubt: Mit kleinen Leckerlis – in der Jägersprache Ankirren - können die Tiere angelockt werden und sind so, nur wenige Meter vor der Beobachtungskanzel entfernt, sehr gut zu sehen. Das Klappern des Eimers kennen die Tiere schon ganz genau. Nach dem Snack ziehen sie sich in die nähere Umgebung zurück und sind immer noch gut zu beobachten.

5. Auf der Äsungsfläche zeigen die weiblichen und männlichen Tiere sowie die Jungtiere sehr viel aus ihrem natürlichen Verhaltensrepertoire, wie ein Bad in der Schlammsuhle oder auch die enge Verbindung zwischen Müttern und Kälbern.

6. Das Klicken eines Fotoapparates versetzt die Tiere nicht mehr in Unruhe, sie sind dieses Geräusch gewöhnt. Ebenso die Stimme von Dr. Mario Nöckel.

7. In der Beobachtungskanzel erklärt der Fachmann sehr viel Wissenswertes zu den Tieren, wie zur Brunft, Nahrungsaufnahme oder den Geweihen.

8. Zur Brunftzeit im September geht es oft sehr geräuschvoll zu, wenn die Männchen aus voller Kehle brüllen. Dann sind nicht nur die hier lebenden Tiere zu sehen, sondern auch die „Gäste“ auf der Suche nach einem Weibchen.

9. Ab und an zeigt sich auch ein anderes Tier auf der Äsungsfläche, wie Fuchs, Hase oder Wildschwein.

10. Einer der lautesten Sänger in unseren Wäldern, die Mönchsgrasmücke, erfreut die Gäste oftmals mit seinem lauten Gesang.

„Rotwild hat eine besondere Ästhetik.“ Dr. Mario Nöckel

Hintergrund:
Der Förderverein Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald bietet ganzjährig Führungen zur Wildbeobachtung an. Treffpunkt: Waldhotel „Rennsteighöhe“, Nähe Frauenwald, Parkplätze sind ausreichend vorhanden, Uhrzeit wird bei Anmeldung vereinbart, Dauer: 2 Stunden im Winter, 4 Stunden im Sommer, Ansprechpartner: Dr. Mario Nöckel, Telefon 036782/62947 oder 0162/6475917

Weitere Informationen: Wildbeobachtung
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