Alarm in der Alterbucht - Polizeieinsatz am Hohenwartestausee

Nach der Erstversorgung am Boden werden der Verunfallte sowie der Notarzt wieder an Bord des Hubschraubers gehievt. Fotos: Andreas Abendroth
Bucha: Zeltplatz Alter | Alarm in der Alterbucht

Spektakuläre Polizeiübung demonstriert gekonnte Zusammenarbeit / Neues Polizeiboot auf Hohenwartestausee unterwegs

Von Andreas Abendroth

SAALTHAL-ALTER. Finnische Unterstützung hat jetzt die Polizei am Thüringer Meer erhalten. Der offizielle Name ist KingCruiser TG-7200, der Dienstname WSP – 01. Das neue 150-PS starke Kajütboot löst nicht nur das bisherige Polizeiboot ab, sondern soll die Arbeit der Wasserschutzpolizisten erleichtern.

„Es ist auch für mich heute eine Premiere, mit diesem Boot zu fahren“, betont Polizeiobermeister Zänkert. „Wie mit jedem neuen technischen Gerät, muss man auch erst einmal für das Handling des neuen Bootes ein Gefühl bekommen“, ergänzt er.
Das er mit seinem neuen Dienstgerät dennoch perfekt zu Recht kommt, kann der Polizist bereits kurze Zeit nach der Schiffstaufe unter Beweis stellen. Das neue Polizeiboot ist in eine Rettungsübung eingebunden.

„Das neue Boot hat zwar weniger PS,
aber durch die Bauform werden wir genau so schnell am Einsatzort sein.“
, Bootsführer, Polizeiobermeister Zänkert

Auffällig zieht eine Rauchsäule vom gegenüber liegenden Ufer über das Wasser. Ein Sportboot ist in Brand geraten. Eine Person konnte sich schwimmend ans steile Ufer retten. Bricht dort leblos zusammen.
Alarm für die Beamten von der Alterbucht. Das Wasser aufspritzend jagt das Polizeiboot zum Unfallort. Vor Ort versucht ein Beamter Erste Hilfe zu leisten. Die Bootsbesatzung entscheidet sich zur Nachalarmierung des Polizeihubschraubers. Nur so kann ein Notarzt schnell vor Ort sein, der Verunglückte rasch geborgen werden.

Bereits kurze Zeit später dröhnen die Rotoren der EC 145 Richtung Unfallort. Auf den Kufen steht bereits der Winch-Operator. Angekommen, werden über eine Seilwinde der Notarzt und eine Sanitäter zielgenau abgeseilt. Nach der Erstversorgung hievt die Seilwinde den Arzt und den Verletzten wieder an Bord.
Der Heli entschwebt den Blicken der Beobachter, kehrt jedoch nach wenigen Minuten an den Einsatzort zurück. Diesmal hängt unter ihm ein Löschwasser-Außenlastbehälter. Der Brand auf dem Boot muss noch bekämpft werden. Aus dem Stausee wird Wasser aufgenommen und im zweiten Anflug punktgenau über der Brandsstelle abgelassen.
Das Feuer ist gelöscht.

„Die Einsatzübung ist ein gutes Beispiel dafür, wie das Zusammenwirken von Wasserschutzpolizei, des Polizeihubschraubers, der Technischen Einsatzeinheit der Thüringer Bereitschaftspolizei und dem medizinischen Personal funktionieren kann“, betonte die für die Öffentlichlichkeitsarbeit zuständige Polizeikommissarin Sonnenschmidt.

Mehr Fotos von der Einsatzübung der Polizei unter: http://www.meinanzeiger.de/saalfeld/politik/polize...
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