Ansichtssache: Chefsache als Präzedenzfall?

Chefsache als Präzedenzfall?

Das Schloss Reinhardsbrunn wird nun zur Chefsache unserer Ministerpräsidentin.
Doch waren es nicht vor Jahren ebenfalls „Chefs“ von bundeseigenen Anstalten, die viele Immobilien für den symbolischen Ein-Euro-Preis verscherbelt haben?
Gut, viele Objekte waren in einem sehr maroden Zustand. Baudenkmäler, deren Zukunft ungewiss war. Hier kamen private Investoren und deren Gelder sehr gelegen. Doch, denkmalgeschützte Gebäude und Immobilien in Sanierungsgebieten sind nicht nur schön und repräsentativ, sondern auch steuerlich hoch interessant. Außerdem gibt es ja staatliche Fördermittel für die Sanierung.

Doch wer prüft, ob ein Investor auch die beim Kauf angekündigten Gegenleistungen erbracht hat? Fehlende und effektive Kontrollmechanismen wurden immer wieder von verschiedensten Bündnissen angemahnt. Da klingt die „Chefsache“ unserer Ministerpräsidentin doch zukunftsweisend.
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Petra Seidel aus Weimar | 13.01.2013 | 12:03  
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