Audienz bei der Bundeskanzlerin: Probleme ganz oben anbinden

Unterlagen übergeben: Gerhard Günther, Maik Kowalleck und Carola Stauche im Gespräch mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (Bildmitte v.l.) (Foto: privat)
Probleme ganz oben anbinden

Regionalpolitiker nutzen Gelegenheit einer Kurzaudienz bei Bundeskanzlerin Angela Merkel

Von Andreas Abendroth

SAALFELD/EISENACH. In einer Redensart heißt es: „Man solle die Gelegenheit beim Schopfe packen“. Dies tat jetzt auch eine Abordnung des CDU-Kreisverbandes Saalfeld-Rudolstadt auf dem Landesparteitag der Thüringer Union.
Dr. Jochen Tscharnke und die Abgeordneten Carola Stauche, Gerhard Günther und Maik Kowalleck nutzten die Gunst der Stunde und trafen in einer „Kurzaudienz“ auf Bundeskanzlerin Angela Merkel.

„Wir hatten uns gut auf die Begegnung mit der Kanzlerin vorbereitet und freuten uns umso mehr, dass das kurzfristig angesetzte Treffen zustande kam“, so Maik Kowalleck im Gespräch mit dem Allgemeinen Anzeiger.
„Gemeinsam wollten wir auf den dringend notwendigen Bau der B 90 neu hinweisen. Im Besonderen auf den Wirtschaftsstandort und die Notwendigkeit des schnellen Anschlusses der Region an die A71“, so der Landtagsabgeordnete.
Dabei ging es den Abgeordneten hauptsächlich darum, dass die begonnenen Baumaßnahmen, sie sind ja kreisübergreifend, auch eine Fortführung finden muss.

„Die Landesregierung hat ihre Hausaufgaben mit der Realisierung des Pörzbergtunnels und dem momentanen Bau der Anbindung bis Nahwinden gemacht. Nun muss es aber auch weiter gehen. Und da ist der Bund in der Pflicht“, wird betont.

Maik Kowalleck berichtet, dass man die Möglichkeit hatte, der Kanzlerin sachlich die momentane Situation zu schildern.
„Mit ihrem Interview-Beitrag über den von Landrat Hartmut Holzhey organisierten Aktionstag zur B90 hatten wir übrigens auch eine gute Argumentationsgrundlage. Den Beitrag aus dem Allgemeinen Anzeiger vom 17. Oktober 2012 haben wir zusammen mit weiteren Unterlagen Frau Merkel übergeben“, so Kowalleck.

„Natürlich sind wir nicht blauäugig und wussten auch, dass wir an diesem Tag keinerlei Zusagen zu erwarten hatten. Aber wir haben die Chance genutzt und dieses in der Öffentlichkeit brisante Thema ganz hoch angebunden“, wird ergänzt.

Danach berichtet der Abgeordnete noch, dass es ihm und seinen Mitstreitern nicht darum geht, sich in den Vordergrund zu schieben, zu profilieren.
„Gemeinsam und parteiübergreifend müssen wir versuchen, das Projekt B90n nach vorne zu bringen. Es geht nicht darum wer der Beste ist, sondern dass jeder in seinem Bereich die Möglichkeiten nutzt. Für den Wirtschaftsstandort und die Bürger in der Region.“

INFORMATIONEN:

Den an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergebenen AA-Beitrag: „Industrie und Politik gehen gemeinsam und friedlich auf die Barrikaden“ finden Sie zum Nachlesen hier: http://www.meinanzeiger.de/saalfeld/politik/demo-b...
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