Auswirkungen des Hochwassers vom Mai immer noch präsent

Auf dem Weg von Saalfeld nach Jena ist mir heute so manches aufgefallen.

Wir fuhren nicht die ausgeschilderte Umleitung sondern wie so viele über Oberkrossen. Doch diese Strecke ist nicht ungefährlich. Es kommen einem immer wieder Autofahrer entgegen, die eine völlig unangepasste Geschwindigkeit drauf haben oder gar die ganze Fahrbreite benötigen obwohl ihr Fahrzeug gar nicht so breit ist. Man kann da zum Teil richtige Angst um sein Leben bekommen.

Doch hat mich vorallem aufgeregt, dass diese Umleitung wohl noch viel länger bestehen bleiben wird und dass noch mehr Straßenabschnitte gesperrt werden sollen. Gut die Straße nach Jena muss saniert werden aber dass das alles so abläuft, wo doch zur Zeit auch noch die Deutsche Bahn zwischen Saalfeld und Rudolstadt Schienenersatzverkehr einsetzt, so dass es sich aufdrängt gleich mit dem Auto nach Jena zu fahren, finde ich sehr ätzend.

Auf der Fahrt war ich außerdem sehr betroffen dass, nach über einem Monat des Hochwassers vom Mai diesen Jahres, immer noch Teile der Felder nahe Etzelbach Sumpflandschaften und ein Teil des Getreides im wahrsten Sinne des Wortes abgesoffen und verfault sind, was muss da erst los sein, wo ganze Landstriche meterhoch überschwemmt waren, da gibt es sicherlich so gut wie gar keine Ernte. Die Menschen dort benötigen auf jeden Fall auch noch heute Hilfe und nicht nur einen winzigen Klecks auf den heißen Stein, da ist vor allem das Land in der Pflicht. Private Hilfe ist freilich auch gefragt aber es muss auch über schnellere und effektivere Hilfen bei zukünftige Katastrophen nachgedacht werden und entsprechende Fonds bereit gestellt werden.
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