Bessere Bedingungen bei der Betreuung der oft mehrfach behinderten Menschen

(Foto: Anton Sacher)
Rudolstadt: ... | Werkstätten wurden vergrößert

Nach etwa einen Jahr Bauzeit wurde an den Heidecksburg Werkstätten in den Katzenlöchern in Rudolstadt ein Anbau eingeweiht, der für noch bessere Bedingungen bei der Betreuung der oft mehrfach behinderten Menschen schafft. Die Werkstätten sind in Trägerschaft des Lebenshilfewerkes Ilmenau-Rudolstadt. Ein neuer Gruppenraum bietet Platz für Zusammenkünfte, es gibt Räume für Bewegungs- und Arbeitstherapie, es gibt Räume für Ruhezeiten- und es gibt Zimmer für Beratung. Die Anzahl der Betreuungsplätze hat sich mit dem Anbau von 12 auf 18 erhöht. Auch die Betreuungssituation im Förderbereich wird entlastet.

Werkstattleiterin Margit Süring zeigt gerne die neuen Räume, die sich nahtlos an den Altbau anpassen. Der Anbau ist natürlich auch in Klinkerbauweise ausgeführt und Besucher können kaum Unterscheide feststellen. „Der Bedarf zur Förderung und Betreuung von Menschen mit schwerer geistiger oder mit mehrfacher Behinderung nimmt zu“, so Margit Süring . Der Anbau sei deshalb sehr wichtig. Damit sei auch langfristig der Bedarf besser zu decken. Vor Baubeginn waren noch einige Hürden zu überwinden, aber das Ergebnis kann sich nun sehen lassen. Das Gebäude an den Katzenlöchern in Rudolstadt wurde 1997 nach zweijähriger Bauzeit eröffnet. Dreizehn Jahre nach der Errichtung des Werkstattgebäudes freuen sich nun Nutzer und Betreuer über den gelungenen Anbau.

Die Lebenshilfe-Kreisvereine Ilmenau und Rudolstadt haben 1992 das Lebenshilfewerk Ilmenau/Rudolstadt gegründet, um die Werkstätten für Menschen mit Behinderung in beiden Landkreisen gemeinsam zu betreiben. Bis 1997 war die Werkstatt in einem alten Fabrikgebäude untergebracht. Seither hat sich vieles verändert, wie beim Gang durch die hellen und großen Räume im Gebäude an den Katzenlöchern deutlich wird. „Wir blicken stolz auf die neuen Bedingungen und freuen uns, dass durch die räumliche Erweiterung eine noch bessere Qualität der Förderung der Menschen mit Behinderung möglich ist“, so Margit Süring.

Autor: Anton Sacher
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