Feuerwehr Unterwellenborn - Pflichtaufgaben wurden umgesetzt

Pflichtaufgaben wurden umgesetzt

Neue Feuerwehrgerätehäuser in Könitz und Bucha-Goßwitz

Von Andreas Abendroth

UNTERWELLENBORN. „Die eigentliche Aufgabe der Feuerwehr ist die alltägliche Absicherung der Einsatzbereitschaft im Bereich Brandschutz“, betont Ortsbrandmeister Lothar Müller.
Doch hinter diesen Worten verstecken sich sehr viel Engagement und Freiwilligkeit, dazu Verordnungen und Richtlinien. Alles was der Otto-Normalbürger nicht sieht.
„Mit der Einweihung der neuen Feuerwehrgerätehäuser in Könitz und Bucha-Goßwitz haben wir unsere Pflichtaufgabe erfüllt. Die Feuerwehrorganisationsverordnung für die Gemeinde Unterwellenborn wurde umgesetzt“, wird betont
Einzig, der Traum von einer neuen Drehleiter besteht noch…
Jetzt ist die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde in drei Ausrückbereiche aufgeteilt. Unterwellenborn – Könitz, Goßwitz – Bucha und Langenschade. Somit ist gewährleistet, dass die Feuerwehr in der gesetzlich vorgeschriebenen 10-Minten-Frist am Einsatzort sein kann. Eine Ausnahme bildet die Ortslage Dorfkulm.
Mit der Bereichszusammenlegung erfolgte auch eine neue Einteilung der Technik entsprechend der Risikoklassen für Brandgefahren und technische Gefahren. An vier Standorten werden Einsatzfahrzeuge vorgehalten. An den weiteren Standorten, wie beispielsweise in Birkigt, Lausnitz und Dorfkulm werden die Gerätehäuser als Feuerwehrdepots erhalten.
„Die Bürger sollen sich auf ihre Freiwillige Feuerwehr verlassen können. Die Depots sind eine sichere Anlaufstelle“, berichtet der Feuerwehrchef.
Die Gemeinde Unterwellenborn hat bei allem vorausschauend geplant, vorbildlich gehandelt.
Doch neben der Schaffung der Grundlagen muss die Freiwille Feuerwehr nun auch personell am Leben erhalten werden.
Derzeit beläuft sich die Gesamtstärke der Feuerwehr Unterwellenborn auf 147 aktive Einsatzkräfte.
„Viele Kameraden stehen arbeitsbedingt nicht mehr zur Verfügung oder erhalten keine Freistellungen. Jüngere Mitglieder, welches sehr aktiv in der Jugendfeuerwehr waren, haben auswärts eine Lehrausbildung oder Studium begonnen, sind vorerst für den aktiven Dienst nicht greifbar“, wird erläutert.
Man setzt auf die Gewinnung und Ausbildung des Nachwuchses. Die fünf Jugendwehren haben 54 Mitglieder.
„Meist sind diese Aufgaben der Feuerwehr weit mehr als nur die Brandbekämpfung. Immer öfter kommt es zu
Einsätzen durch Unwetter bis hin zu Naturkatastrophen. Die Bürger erwarten, dass wir dann schnell vor Ort sind. Und wir hoffen, dass sich die Bürger auch bewusst sind, ihre Sicherheit wird von ausgebildeten Freiwilligen gewährleistet. Jeder einzelne sollte darüber nachdenken, ob er persönlich die Aufgaben und Erwartungen mit umsetzen möchte“, so Lothar Müller.
„Langsam wird’s brenzlig, auch wir brauchen Hilfe!“ kann man auf einem Plakat der Freiwilligen Feuerwehr Unterwellenborn lesen.
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