Forum zieht erste Bilanz zu Pflegestützpunkten

Beratung und Hilfe ausbauen

Seit 2009 gibt es Pflegestützpunkte, in denen man sich zu Hilfsangeboten rund um das Alter und die Pflege beraten lassen kann. Noch zu wenig bekannt ist, dass es einen gesetzlichen Anspruch auf eine Beratung gibt. Hier muss mehr Transparenz für Ratsuchende geschaffen werden, so ein Fazit des ersten Pflegeberatungsforums in Berlin.

In Pflegestützpunkten sollen umfassende Informationen zu Hilfen rund um die Pflege angeboten werden. "Pflegestützpunkte könnten die soziale Innovation in einer älter werdenden Gesellschaft sein", sagte Armin Lang, Vorsitzender des VdK-Bundesausschusses, anlässlich der Eröffnung des Forums. Eingeladen hatten das Sozialministerium des Saarlandes, die Fachhochschule des Mittelstandes und die QualiGes GmbH, Gesellschaft für Qualifizierung im Gesundheitswesen. Vertreter der Krankenkassen, aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sowie Fachleute aus der Pflegeberatung und Wissenschaft zogen eine erste Bilanz der Arbeit von Pflegestützpunkten.

Während es im Saarland bereits in jedem Gemeindeverband mindestens einen Pflegestützpunkt gibt, wie Saarlands Sozialministerin Monika Bachmann berichtete, sind es deutschlandweit erst 310 der geplanten 570. Es fehlen zudem klare Richtlinien für ein bundesweit einheitliches Beratungs- und Hilfeniveau.

VdK-Präsidentin Ulrike Mascher forderte "eine Art große Koalition für die Pflege, und zwar ohne parteipolitisches Kalkül". Gerade auch Demenzkranke würden von den niedrigschwelligen ....

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