Gedanken zum Jahreswechsel: Mit Durchblick handeln

Mit dem richtigen Blick auf viele Dinge im Leben schafft man Vertrauen untereinander. Foto: Andreas Abendroth
Saalfeld/Saale: Algemeiner Anzeiger | Mit Durchblick handeln

Gedanken zum Jahreswechsel / Das neue Jahr hat 8 784 Stunden, die mit Lebensinhalten gefüllt werden wollen

Von Andreas Abendroth

SAALFELD. Ein Jahr voller Ereignisse neigt sich wieder seinem Ende entgegen. Die Menschen in Stadt und Land halten Rückschau. Viele wagen aber auch einen zögerlichen Blick in die Zukunft.
Was wird das neue Jahr bringen? Wie viele Möglichkeiten zur eigenen Steuerung des Lebens wird einem bleiben? Nimmt die Beeinflussung von außen, durch Politik und Wirtschaft, weiter zu? Wie ehrlich wird man mit den Menschen umgehen? Wird man im nächsten Jahr wieder Mücken zu Elefanten machen, um von den wirklichen Problemen abzulenken?
Viele Fragen, die auf ehrliche Anworten warten. Auf Menschen, die mit dem notwenigen Augenmaß, mit Besonnenheit zum Wohle aller handeln.
Beginnen sollte aber jeder einzelne bei sich selbst. Mit besten Absichten und natürlich voller Überzeugung die eigenen Vorsätze endlich verwirklichen und umsetzen.
Bei Dingen wie Schokolade, Rauchen, zeitig am Morgen aufstehen und ähnlichen Dingen muss man nicht viel nachdenken, belächelt sie, wenn letztendlich die Umsetzung nicht wirklich geklappt hat.
Gute Vorsätze werden eben schnell gefasst, ernst gemeint, rasch verworfen und noch schneller vergessen.
Doch was ist, wenn es um etwas Ernsthaftes, das Leben veränderndes geht? Ein sehnlichster Wunsch, welcher die Bruchstücke des Lebens wieder kitten soll, das Dasein wieder lebenswert machen soll.
Für sich selber, beim Nachbarn, einem guten Freund, beim Kollegen.
Hören wir, wenn jemand am tiefsten Punkt des Lebens angekommen ist, einen manchmal stummen Schrei nach Hilfe aussendet?
Sollte man im neuen Jahr nicht nur sein eigenes Ego im Spiegel betrachten, sondern auch einmal über den Tellerrand hinweg blicken.
Warum nicht auch einmal Probleme offen ansprechen, unliebsame Wahrheiten aussprechen, ohne das man abgestempelt, abgemahnt, bestraft oder diskriminiert wird.
Auch sollte man öffentlich geäußerte Versprechen einhalten und sich um die Umsetzung bemühen und eine Niederlage eingestehen und akzeptieren.
Das neue Jahr wird 8 784 Stunden haben. Zeit, in der man nicht den Bezug zur Realität, zum wirklichen Leben, verlieren sollte. Denn wie sagte bereits Nietzsche: „Erst am Ende eines Jahres weiß man, wie sein Anfang war“.
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Evan van Heges aus Erfurt | 29.12.2011 | 02:07  
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