Gemeinsam Verkehrssicherheit gestalten - ACE Europadialog in Weimar

Am 25. Mai ist Europawahl. Für Deutschland als größten Partner in der EU und als Transitland im Herzen Europas ist das eine wichtige Wahl, auch wenn Europa für viele Menschen weit weg zu sein scheint. Europa ist eine Gemeinschaft, die den Menschen viel Positives gebracht hat und wenn im europäischen Prozess Krisen auftreten, ist dies Ansporn Dinge zu verbessern und kein Grund die europäische Gemeinschaft in Frage zu stellen.

Wenn es um Verkehr und Mobilität geht, sind Transitverkehre, Verkehrssicherheit oder der Automobilstandort Deutschland nur einige Themen,
bei denen Deutschland und Europa zusammen am meisten erreichen können. Im ACE-Europadialog wollen wir darüber reden, wie dieses „Zusammen“ gelingen kann. Gesprächspartner sind Menschen, die in Brüssel und Straßburg Europapolitik gestalten und Menschen aus Deutschland, die Erwartungen an Europa haben.

Deshalb führte der ACE Auto Club Europa e.V. am 15. Mai 2014, im Autohaus Glinicke VW und Audi, Erfurter Straße 76, 99423 Weimar eine interessante
Podiumsdiskussion durch.

Mit kompetenten Gesprächspartnern wie:

- Dr. Dieter-L. Koch, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vizepräsident des Ausschusses für Verkehr und Fremdenverkehr sowie Mitglied des Vorstandes Europäischer Verkehrssicherheitsrat (ETSC)
- Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV), Vorstandsmitglied des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR)
- Bernd Leisner, Erfurter Niederlassungsleiter der DEKRA, die sich intensiv mit den Themen Unfallvermeidung im Straßenverkehr und analytische Bewertung von Verkehrsunfällen beschäftigt.
- Olaf Salomon, Geschäftsführer des Nordhäuser Berufsbildungs-zentrums (BBZ) für den Straßenverkehr und Mitglied im Vorstand der Landesverkehrswacht Thüringen

konnte intensiv diskutiert werden.

Die Moderation hatte Matthias Knobloch, Abteilungsleiter Verkehrspolitik des ACE Auto Club Europa e.V. inne.

In den Diskussionsbeiträgen und Gesprächen ging es darum, wie eine moderne Verkehrssicherheitsarbeit aussehen muss und wie Europa und Akteure vor Ort am besten zusammenarbeiten können.

Es wurde über viele Themen gesprochen und diskutiert wie:
Vision Zero; LKW-Sicherheit; e-Call; Notrufleitstellen; Infrastruktur; ABS für Motorräder; Abbiegeassistenten; Unfalldatenschreiber; Führerscheinprüfungen;
Unfallforschung; Aus- und Weterbildung von Berufskraftfahrern; Sicherheits-
programme; Fahren im Alter - demographische Entwicklung; Gesundheitstests und noch vieles mehr.

Das gemeinsame Ziel ist klar: Die Verkehrssicherheit in Europa muss weiter erhöht werden und am Ende steht vielleicht tatsächlich eine Verkehrswelt ohne Verkehrstote, wie sie die Vision Zero anstrebt. Zur Erreichung dieses Zieles kann
Europa Ziele formulieren und übergreifende Maßnahmen beispielsweise bei der Fahrzeugzulassung ergreifen, aber umgesetzt werden muss die Verkehrs-sicherheitsarbeit vor Ort.
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