Herbert Wirkner kein Mitarbeiter des MfS

Herbert Wirkner (CDU)
Rudolstadt: Rudolstadt | Der Stadtverband der CDU sieht sich in seiner Einschätzung bestätigt: Wirkner war nie Inoffizieller Mitarbeiter des MfS. Am 29. Mai 2017 wurde im Landtag die Überprüfung der Landtagsabgeordneten auf eventuelle frühere Zusammenarbeit mit dem MfS abgeschlossen. Auch Herbert Wirkner musste sich einer Einzelfallprüfung unterziehen, da über ihn in den 70er Jahren eine IM-Vorlaufakte vom MfS angelegt wurde, in der zwei erpresserische Anwerbeversuche in den Jahren 1975 und 1977 in ihrer dramatischen Form dokumentiert sind und die das MfS aufgrund der Verweigerung von Herbert Wirkner auf Zusammenarbeit archivierte. Schon 1998 musste er sich daher einer Einzelfallprüfung im Rudolstädter Stadtrat unterziehen. Wie auch damals kam das Überprüfungsgremium im Landtag, welches aus dem Landtagspräsidium und Abgeordneten aller Parteien bestand, erneut zu dem einstimmigen Beschluss, dass Herbert Wirkner nie Inoffizieller Mitarbeiter des MfS war und daher die Einzelfallprüfung gegen ihn eingestellt wird. Ex-Stasispitzel im Landtag gibt es nur in der Fraktion Die Linke. Der perfide Gleichsetzungsversuch von Rot-Rot-Grün mit Herbert Wirkner ist kläglich gescheitert. Herbert Wirkner, der sowohl Stiftungsratsmitglied in der Stiftung Ettersberg und gleichzeitig Beauftragter für die Aufarbeitung der SED-Diktatur in der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag ist, beabsichtigt, eine öffentliche Lesung zu seiner Akte durchzuführen. Der Termin wird rechtzeitig öffentlich bekanntgegeben.
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2 Kommentare
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Eberhard :Dürselen aus Weimar | 01.06.2017 | 17:17  
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Rene Casta aus Jena | 17.07.2017 | 20:22  
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