Immer häufiger Frührente wegen seelischer Leiden

VdK fordert berufliche Reha statt Frührente
Immer mehr Arbeitnehmer werden wegen einer psychischen Erkrankung zu Frührentnern. 2010 schieden bundesweit fast 71.000 Männer und Frauen aufgrund seelischer Leiden wie Depressionen oder Angststörungen bereits vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze aus dem Arbeitsleben. 2009 waren es noch knapp 64.500. Nach Zahlen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) gibt es seit 2002 - damals waren 50.154 Arbeitnehmer betroffen - eine kontinuierliche Zunahme. Dabei werden die Betroffenen immer jünger.

Das Bundesarbeitsministerium kündigte für die kommenden Wochen - zusammen mit Unternehmen - vorbeugende Maßnahmen zum Stressabbau bei Mitarbeitern an. Nach Angaben einer Ministeriumssprecherin ist neben zunehmenden Stress im Job auch ein zunehmend offener Umgang von Arbeitgebern mit seelischen Erkrankungen zu beobachten.

Psychische Krankheiten haben sich in den vergangenen zehn Jahren zum Hauptgrund für das unfreiwillige vorzeitige Ausscheiden aus dem Berufsleben entwickelt. Bei etwa 181.000 Fällen von verminderter Erwerbsfähigkeit seien diese Krankheiten bereits auf einen Anteil von 39,3 Prozent gekommen, bestätigte eine DRV-Sprecherin am Montag einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung". Zweithäufigste Ursache für ...

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