"Rente mit 67" startet - Erster Jahrgang muss länger arbeiten

Sie ist umstritten und wurde heftig bekämpft: Mit dem neuen Jahr beginnt der Einstieg in die Rente mit 67. Ab 2029 gibt es dann die volle Rente - im Regelfall - erst zwei Jahre später als bisher.

Trotz aller Proteste von Gewerkschaften und Opposition startet mit dem Neujahrstag schrittweise die Rente mit 67. Wer 2012 seinen 65. Geburtstag feiert, wird erstmals einen Monat länger arbeiten müssen, um eine Rente ohne Abzug zu bekommen. Jahr für Jahr erhöht sich dann das gesetzliche Rentenalter um zunächst einen weiteren Monat.

Das Gesetz sieht vor, dass das gesetzliche Rentenalter von derzeit 65 auf 67 Jahre angehoben wird: in 18 Schritten bis 2029.

Bis 2023 verschiebt sich das Renteneintrittsalter zunächst um jeweils einen Monat nach hinten, danach im Zwei-Monats-Rhythmus. Die ersten, die bis 67 für eine Rente ohne Abschläge arbeiten müssen, sind die 1964 und später Geborenen.
VdK: "Gefahr von Altersarmut wird wachsen!"

Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, kritisierte die Rente mit 67 erneut scharf: "Die Gefahr von Altersarmut wird wachsen", erklärte sie gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Für viele ältere Menschen sei es illusorisch, mit geringen oder gar keinen Abschlägen in Rente zu gehen. "Derzeit bieten weder der Arbeitsmarkt noch die Personalpolitik der Unternehmen Anhaltspunkte dafür, dass ein Arbeiten bis zur Regelaltersgrenze zur Normalität wird." (dpa/cl)
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