Sozialministerin besucht Capio Klinik an der Weißenburg

Ministerin Taubert im Gespräch mit Dr. Thomas Geiler, Simone Jeitner, Dr. Josef Teuber und Silke Fökel (von re.). Foto: Klinik
Uhlstädt-Kirchhasel: Capio Klinik an der Weißenburg |

Vergangene Woche besuchte Thüringens Sozialministerin Heike Taubert die Capio Klinik an der Weißenburg.

Bei einem Rundgang durch das Fachkrankenhaus für Rheumatologie, das Rehabilitationszentrum und das Pflegezentrum ließ sich die Ministerin die verschiedenen Stationen zeigen und die fachübergreifende Arbeitsweise innerhalb der Klinik erläutern. Die anwesenden Fachärzte aus den Bereichen Orthopädie, Rheumatologie und Innere Medizin sprachen u.a. über die Fortschritte in der heutigen Medizin und über moderne Therapieformen, die es ermöglichen, Krankheitsverläufe positiv zu beeinflussen. Unabdingbar und Voraus-setzung schaffend für die Verbesserung der Beweglichkeit der Patienten sei zum Beispiel die Kältetherapie. Allen voran die Behandlung in der Kältekammer vor der intensiven Physiotherapie. In der umfangreichen Therapieabteilung ließ sich Ministerin Taubert verschiedene Therapien und deren Wirkungsweise erklären.
Aber auch kritische Themen wurden angesprochen, beispielsweise die noch immer lückenhafte ambulante Versorgung von rheumakranken Menschen in Thüringen. Die Gründe hierfür seien in der zu geringen Anzahl ausgebildeter Rheumatologen zu suchen, betonten Verwaltungsdirektorin Simone Jeitner und Dr. med. Thomas Geiler, Chefarzt des Fachkrankenhauses für Rheumatologie/Innere Medizin gegenüber der Ministerin. Dies bedeute für die Patienten oft sehr lange Wartezeiten, bis eine Diagnose gestellt und mit einer geeigneten Behandlung begonnen werden könne. „Diesem Mangel sind wir seit 2013 mit einer Kooperation zur Facharztausbildung entgegengetreten“, so Jeitner.
Die Betriebsratsvorsitzende Silke Fökel nutzte die Gelegenheit, über das geringe Ansehen der Pflegeberufe in der Öffentlichkeit und den Mangel an Pflegekräften zu sprechen. Sie lobte die fachliche und menschliche Kompetenz ihrer Kollegen und Kolleginnen, die tagtäglich ihren verantwortungsvollen Dienst versehen und wünsche sich eine höhere Wertschätzung in der öffentlichen Wahrnehmung, um die Attraktivität des Pflegeberufes zu erhöhen.
Der Rundgang der Ministerin endete mit einem regen Austausch über Qualität in Behandlung der Patienten und in der fachkompetenten Umsetzung.
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