ACE fördert betriebliches Mobilitätsmanagement

Auf ein neues Projekt des ACE macht der ACE-Kreisvorsitzende von
Thüringen Süd, Klaus Hollmann, aufmerksam.

39 Stunden und damit ungefähr eine Arbeitswoche standen Deutschlands Pendler 2014 im Schnitt im Stau. Das ergab eine Studie des Verkehrsdatenanbieters Inrix. Zeit, die viele Beschäftigte als frustrierend wahrnehmen und die den Geldbeutel und die Umwelt belasten. Dabei gibt es in vielen Fällen Alternativen zur Nutzung des eigenen Autos - diese werden von Pendlern aber oftmals nicht als attraktiv wahrgenommen oder sind ihnen unbekannt. Mit dem neuen Projekt "Gute Wege zur guten Arbeit" setzt der ACE Auto Club Europa an diesem Punkt an und trägt betriebliches Mobilitätsmanagement bundesweit in Unternehmen.

Ziel von Mobilitätsmanagement ist es, Beschäftigte beim Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad und Fahrgemeinschaften zu unterstützen. Dabei geht es auch um die sinnvolle Kombination der einzelnen Verkehrsmittel. Die Alternativen zum eigenen Auto werden attraktiver gestaltet und Hemmnisse, die ihrer Nutzung entgegenstehen, abgebaut. Dazu können beispielsweise beleuchtete Wege zur Haltestelle oder Umkleiden und Duschen für Fahrradfahrer zählen. Mit einem umfassenden Informations- und Veranstaltungsangebot macht der ACE betriebliche Akteure wie Geschäftsführungen, Personal- und Betriebsräte oder Gesundheitsbeauftragte auf die Potenziale von Mobilitätsmanagement aufmerksam.

„Seit unserer Gründung vor fünfzig Jahren setzen wir uns dafür ein, Mobilität sicher, sozial, umweltverträglich und wirtschaftlich zu gestalten. Mit dem Projekt ‚Gute Wege zur guten Arbeit‘ machen wir uns stark für eine moderne Verkehrswelt und unterstützen Betriebe auf dem Weg in die Zukunft“, sagt Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE Auto Club Europa. Stefan Haendschke, Projektleiter von „Gute Wege zur guten Arbeit“ ergänzt: „Mit dem Projekt erhöhen wir die Bekanntheit von Mobilitätsmanagement. Unternehmen können eine Menge tun, damit Beschäftigte auf dem schnellsten, besten und günstigsten Weg zur Arbeit kommen. Das kann für viele Betriebe ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein, da sie Kosten sparen und ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern“.

Laut Zahlen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur von 2014 fahren rund zwei Drittel der Berufstätigen mit dem Pkw zur Arbeit. Bisherige Projekte zeigen, dass 20 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer auf andere Verkehrsmittel umsteigen, wenn ihr Betrieb Mobilitätsmanagement einführt. Die Beschäftigten profitieren von günstigeren und schnelleren Arbeitswegen und fördern die eigene Gesundheit. So reichen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits 30 Minuten moderate körperliche Aktivität am Tag aus, um das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes zu halbieren. Für Betriebe ist der Ansatz unter anderem interessant, weil sie teuren Parkraum sparen oder profitabler nutzen können.

Über das Projekt "Gute Wege zur guten Arbeit"
Das Projekt „Gute Wege zur guten Arbeit“ des ACE Auto Club Europa setzt sich für betriebliches Mobilitätsmanagement ein. Das Konzept stärkt nachhaltige Mobilitätslösungen wie Fahrgemeinschaften, öffentliche Verkehrsmittel oder den Radverkehr. „Gute Wege zur guten Arbeit“ wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert und vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und seinen Mitgliedsgewerkschaften unterstützt.

Rückfragen zum Projekt "Gute Wege zur guten Arbeit" richten Sie bitte an Matthias Dietz, Telefon 030 / 27 87 25 23 oder an matthias.dietz(at)ace-online.de.
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