Die Polizei rät: Traumurlaub ohne böses Erwachen

Polizeihauptkommisar Herbarth (re) ist mit einem Kontaktbereichsbeamten der PI Sonneberg zur Bürgerberatung mobil unterwegs.
Saalfeld/Saale: Polizeidirektion | In loser Fortsetzung werden die Redaktion des Allgemeinen Anzeigers in Saalfeld und die Polizeiliche Beratungsstelle der Polizeidirektion Saalfeld unter der Rubrik "Die Polizei rät" Tipps zu aktuellen Alltagsfragen und Begebenheiten für Sie veröffentlichen.

Ansprechpartner für weiterführende Informationen im Bereich Kirminalitätsvorbeugung im Gebiet der Landkreise Saalfeld-Rudolstadt, Saale-Orla und Sonneberg ist:
Polizeihauptkommissar Herbarth
Polizeiliche Beratungsstelle
PD Saalfeld
Telefon: 03671 / 56 15 04


Heute dreht sich der Beitrag um die Theamtik

Traumurlaub ohne böses Erwachen

Mit den Tipps der Polizei sicher durch die schönste Zeit des Jahres

Langfinger und Trickbetrüger können jedem den Urlaub vermiesen. Gerade an beliebten Reiseorten sind sie gerne unterwegs und suchen sich ihre Opfer: unvorsichtige, in lockerer Urlaubsstimmung befindliche Touristen. Durch die Beachtung einfacher Tipps der Polizei ist es aber möglich, den Kriminellen ihr Urlaubsgeschäft zu vermiesen.

Endlich entspannen und sich vom Stress des Alltags erholen. Das denken viele bei der Ankunft am Urlaubsort. Einzig beim Thema Sicherheit sollten Urlauber aufmerksam bleiben. „Dort, wo sich viele Menschen aufhalten, gibt es leider auch Taschendiebe und Betrüger. Mit teils perfiden Tricks werden Reisende hereingelegt oder bestohlen – und das ist nicht nur im Ausland der Fall“, sagt Prof. Dr. Wolf Hammann, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes und Landespolizeipräsi-dent von Baden-Württemberg. Misstrauisch sollten Urlauber beispielsweise sein, wenn sie auf Parkplätzen auf einen vermeintlichen Schaden an ihrem Fahrzeug aufmerksam gemacht werden. Das könnte ein Trick sein, sie aus dem Wagen zu locken. Diebe nut-zen diese Gelegenheit, um blitzschnell Wertsachen aus dem Auto zu stehlen. Eine Ma-sche, die nicht nur im Ausland, sondern inzwischen auch in Deutschland angewendet wird. Im Jahr 2010 registrierte die Polizei 237.320 Fälle von Diebstahl aus Kraftfahrzeu-gen – dabei bedienten sich die Langfinger vieler Tricks.

Alle Tipps zum Schutz vor Diebstahl und Raub auf Reisen hat die Polizei im Faltblatt „Langfinger machen niemals Urlaub!“ zusammengefasst. Die wichtigsten Tipps der Po-lizei im Überblick:

- Geben Sie Zahlungsmittel, Papiere und Wertsachen (z. B. Schmuck) unmittelbar nach der Ankunft bei der Hotel- oder Campingplatzverwaltung in eine sichere Verwahrung.

- Schließen Sie Ihr Zimmer immer ab und lassen Sie den Schlüssel nicht an Stellen lie-gen, wo ihn andere leicht an sich nehmen können.

- Lassen Sie Ihre Wertsachen (z. B. Uhr oder Fotoapparat) nicht offen im Zimmer lie-gen.

- Stellen Sie Ihren Wohnwagen oder Ihr Zelt nur auf offiziellen Campingplätzen auf. „Wildes“ Campen ist meist nicht nur verboten, sondern auch gefährlich.
- Lassen Sie Ihre Sachen beim Baden nicht unbeaufsichtigt.

- Nehmen Sie möglichst nur den jeweiligen Tagesbedarf an Zahlungsmitteln mit.

- Zeigen Sie Ihr Geld nie in der Öffentlichkeit. Achten Sie auch beim Bezahlen darauf, dass niemand sehen kann, wie viel Geld oder Kreditkarten Sie mit sich führen. Bei Ver-lust sollten Sie Ihre Karten sofort sperren lassen. Aus dem Ausland erreichen Sie den Sperr-Notruf mit der jeweiligen Landesvorwahl für Deutschland, in der Regel unter +49 116 116. Zur zusätzlichen Sicherheit, insbesondere für die Erreichbarkeit aus dem Aus-land, ist der Sperr-Notruf auch unter der Rufnummer +49 (0) 30 / 40 50 40 50 zu errei-chen. Informieren Sie sich vor der Reise, ob Ihr Kreditinstitut eine eigene Sperr-Hotline hat.

- Lassen Sie am Urlaubsort nie Zahlungsmittel, Ausweispapiere oder Wertsachen im Auto liegen. Öffnen Sie das (leere) Handschuhfach, um zu zeigen, dass nichts zu holen ist.

Das Faltblatt „Langfinger machen niemals Urlaub! Diebstahl und Raub auf Reisen“ ist kostenlos bei (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen erhältlich. Dieses kann auch im Internet unter www.polizei-beratung.de/medienangebot heruntergeladen werden. Dort gibt es auch weitere Tipps – beispielweise wie Sie schon auf dem Weg in den Urlaub sicher agieren.
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