Eine Chance auf Konfliktlösung - Die Gewaltfreie Kommunikation

Wer kennt sie nicht, diese Gespräche, in denen Wörter gesagt werden die sehr unschön sind.

Wir verletzten unser Gegenüber mit unseren Worten. Dies kann in hitzigen Diskussionen mit purer Absicht geschehen. Am Ende gewinnt niemand. Alle Parteien fühlen sich verletzt und traurig. Von einer angestrebten Lösung oder einem Kompromiss sind wir dann weit entfernt.

Gehören solche Dialoge zur Tagesordnung kann es die Personen mürbe bis krank machen.

Hilfe in Form einer psychologischen Beratung, eines Kommunikationsseminars oder einer Mediation kann unterstützend sein, um diesen Kreislauf zu durchbrechen.


Wie unserer Kommunikation geprägt wird

Unsere Kommunikation, die Art wie wir miteinander reden, lernen wir in frühester Kindheit. Unsere erste Prägung wird von der Umwelt weiter geformt. Meistens verfestigen wir unsere Art des Redens, wenn wir keine besseren Möglichkeiten vorgestellt bekommen.

Das bedeutet, dass unsere Kommunikation geprägt sein kann von :
- Kritik
- Interpretation
- Bewertungen
- Strafandrohung
- Verallgemeinerung
- sich im Recht fühlen

Ist der Person sein Kommunikationsmuster bewusst, kann dieses Stück für Stück neu erlernt werden. Eine Form der wertschätzenden Kommunikation ist die Gewaltfreie Kommunikation.

Was ist die Gewaltfreie Kommunikation?

Die Gewaltfreie Kommunikation wurde von Marshall Rosenberg ins Leben gerufen. Bei dieser Art der Kommunikation richtet sich die Aufmerksamkeit auf das, was einem wichtig ist. Die eigenen Wünsche und Bedürfnisse stehen hierbei im Mittelpunkt.
Dabei wird alles vermieden was beim Gegenüber als Kritik, Bewertung, Angriff oder Beschuldigung ankommen könnte. Diese „gewaltvolle Sprache“ löst beim Gegenüber eine Verteidigungshaltung oder Aggression aus. In Gesprächen wirken diese Eigenschaften eher kontraproduktiv.

Wir kommen weg von den Du - Botschaften und hin zu den Ich - Botschaften.

Die vier Schritte im Überblick

Beobachten - statt Bewerten und Interpretieren
Gefühle - wahrnehmen, fühlen und benennen
Bedürfnisse - wahr- und ernst nehmen (sowohl die Eigenen wie auch die der Anderen)
Bitte - auf Grundlage der Bedürfnisse klar äußern (konkret, positiv, erfüllbar, verhandelbar)

Das Wort zum Schluss

Unsere Schwierigkeit liegt darin, dass die Meisten nicht gelernt haben auf ihr Bedürfnisse und Gefühle zu schauen, geschweige dann danach zu handeln. Viele haben nicht gelernt bekommen richtig zu Bitten, ohne das es wie eine Forderung formuliert ist. Und wir haben nicht wirklich gelernt uns ehrlich und echt zu zeigen. Für viele in der heutigen Zeit eine große Barriere, wo doch durch die Medien zusätzlich viel Misstrauen geschürt wird. Gerne verstecken sich die Menschen hinter ihrem online Leben und der dortigen Kommunikation. Aber ist das echt? Zeigen wir uns auf solchen Portalen immer genauso wie wir sind - im realen Leben?

Wollen wir gut miteinander reden. Dann kann es hilfreich sein auf seinen Kommunikationsstil zu achten. Eine psychologische Beratung, ein Kommunikationsseminar oder eine Mediation kann dabei sehr unterstützend sein.


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