Fahrsicherheitstraining: Mit der eigenen Wohnung sicher ans Ziel

So mancher Kurvenradius wird falsch eingeschätzt. Das Ergebnis, eine Pylone muss dran glauben. Fotos: Andreas Abendroth
Mit der eigenen Wohnung sicher ans Ziel

Beim Fahrsicherheitstraining kann man sein Können vertiefen

NORA. Auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum Thüringen bei Nora sind sechs Camper zum Fahrsicherheitstraining mit ihren Caravans und Reisemobilen. Sie kommen aus dem Ilm-Kreis, dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Erfurt, dem Voigtland und Leipzig. Alte Hasen und Neulinge üben das Fahren in Parcouren und auf Rundkursen. Sie wollen mit ihren Wohnungen auf Rädern sicher das Urlaubsziel erreichen. Deshalb wird unter Anleitung des Fahrsicherheitstrainer Enrico Bürger fleißig geübt. AA-Redakteur Andreas Abendroth hat bei den Campern nach den Beweggründen der Teilnahme gefragt.

Mirko Traute aus Gehren: „Ich bin seit 10 Jahren mit dem Wohnanhänger in Europa unterwegs. Man wird durch solch einen Kurs nicht Dümmer, wird an das andere Verhalten des Fahrzeugs erinnert. Besonders, wenn es in Kürze mit den Kindern an die 1000 Kilometer entfernte Adria geht.“

Herr Lorenz aus Rudolstadt: „Man kann noch so viel Erfahrungen haben, man lernt immer wieder etwas dazu. Wir sind im letzten Jahr in eine brenzlige Situation gekommen. Deshalb bin ich gemeinsam mit meiner Frau hier zum Fahrsicherheitstraining gekommen. Das Wissen wird wieder aufgefrischt. Und wenn man etwas falsch macht, wird es einem durch den Fahrsicherheitslehrer genau erklärt“

Silke Brendel aus Plauen: „Ich bin ein Fahrneuling mit dem Anhänger am Auto. Anfang des Jahres haben wir uns den Wohnanhänger gekauft. Vor der Urlaubsfahrt an die Ostsee ist es eine richtig tolle und zugleich wichtige Übung. Hier bekomme ich das richtige Gefühl für das Gespann und seine Größe. Außerdem kann ich mich so auf der Fahrt mit meinem Mann abwechseln.“

ADAC-Fahrsicherheitstrainer Enrico Bürger: „Es ist immer eine richtige Entscheidung, an einem Fahrsicherheitstraining teilzunehmen. Und wie Sie heute sehen können, sind die Teilnehmer in jeder Hinsicht gemischt. Jung und alt, Frauen und Männer, Neulinge und Routinierte. Bei uns lernen die Kursteilnehmer aber nicht nur das richtige Fahren mit ihren Mobilen. Es geht um die richtige und vorgeschriebene Beladung, die Sicherung von beispielsweise Gasflaschen aber auch um das richtige Anhängen des Wohnwagens an das Zugfahrzeug. Hier passieren auch den alten Hasen sehr oft Routinefehler. Danach geht es erst auf den Parcours. Klappt hier etwas nicht gleich beim ersten Mal, wird die Übung einfach wiederholt. Die Leute sollen mit mehr Sicherheit in ihrem Können heute Abend das Übungsgelände verlassen.“
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