HALTEN. SEHEN. SICHERGEHEN. --- ACE Club-Aktion 2013

ACE-Logo der Aktion
Saalfeld (ACE) 24. April 2013 - Der ACE-Kreis Saalfeld-Rudolstadt beteiligte sich am Donnerstag, 18.04.2013, in Saalfeld (Ecke Saalstraße / Gerbergasse) an der bundesweiten ACE-Aktion „Zebrastreifen“. „Wir wollen Unfälle an Zebrastreifen durch unsere neue Kampagne künftig mit verhüten helfen und sehen hier einen dringenden Handlungsbedarf“, sagt der ACE-Kreisvorsitzende Klaus Hollmann. Viele Verkehrs-teilnehmer ahnten zwar, was Sorglosigkeit und Fahrlässigkeit am Zebrastreifen Schlimmes anrichten könne. „Doch die Übernahme von Selbstverantwortung ist häufig ebenso unterentwickelt wie die praktische Umsetzung eigenen Wissens“.
An der Aktion nahmen neben ACE-Mitgliedern auch ein Vertreter der LPI Saalfeld und ein Mitglied der Regionalen Verkehrswacht Saalfeld teil. Mit beiden arbeitet der ACE-Kreisclub schon seit Jahren eng zusammen.

In der Kontrollzeit zwischen 15.00 und 16.45 Uhr wurde vorbildliches aber ebenso Verkehrswidriges Verhalten festgestellt. Folgende Situation wurde angenommen:
Fußgänger tritt an den Zebrastreifen – Fahrzeug naht.
Im fließenden Verkehr verhielten sich 87 Prozent der Autofahrer richtig, von den Radfahrern aber nur 27 Prozent.

Ganz andere Ergebnisse ergeben sich beim Verhalten der Fußgänger und Radfahrer als Zebrastreifen-Nutzer. 82 Prozent der Fußgänger und 71 Prozent der Kinder beachteten den fließenden Verkehr.
Leider bilden die Radfahrer einen Schwerpunkt, denn 79 Prozent fuhren über den Zebrastreifen, obwohl sie lt. StVO das Fahrrad schieben müssten. Angesprochen was sie jetzt falsch gemacht haben, wissen viele nicht, dass sie das Fahrrad über den Zebrastreifen schieben müssen. Bei einem Unfall kann aber den Radfahrer ein Großteil der Schuld zugesprochen werden.

Mit einem Sichtscheck wurde auch der Zustand des Zebrastreifens untersucht. Aufgefallen ist, das die Markierung erneuert werden müsste. Die bestehende Sichtbehinderung (bei Fahrt aus der Gerbergasse kommend) von parkenden Fahrzeugen wurde Anfang April durch das Anlegen von zwei kleinen Terrassen beseitigt. Bei Nacht lässt aber die Beleuchtung des Zebrastreifens zu wünschen übrig. Nach Gesprächen mit Rollstuhlfahrern, müsste überlegt werden, ob man die Bordsteine noch weiter absenken kann.

Bei der Aktion noch andere Verstöße festgestellt: 40 Fahrzeugführer waren nicht angeschnallt und 36 Fahrzeugführer telefonierten mit dem Handy. Auch mit dem Blinken (beim Abbiegen in die Saalstraße) wird es nicht so genau genommen.

Mit dieser Aktion: Halten. Sehen. Sichergehen. sollen Kraftfahrer und Fußgänger sensibilisiert werden, die Regeln im Bereich markierter Straßenquerungen zu beachten. Kommunen ihrerseits müssten besser dafür sorgen, dass Fußgängerüberwege auch vorschriftsmäßig gestaltet sind
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