Herausforderung Erziehung und Kommunikation

Meine größte Herausforderung als Mutter. Was soll ich sagen, ich habe mehr wie eine Herausforderung. Angefangen damit, dass ich seit der Geburt meiner Kinder ein anderen Schlaf Rhythmus lebe, als ich benötige. Meine gute Launen ist an manchen Tagen eingeschränkt vorhanden. Eine weitere Herausforderung, dass ständige entscheiden für einen anderen Menschen. Was isst mein Kind, was ziehe ich meinem Kind an, was braucht mein Kind jetzt und was eben nicht. Je älter meine Kinder werden, die Herausforderungen werden nicht weniger. Immer wenn ich denke, ich habe den Dreh raus, die Herausforderung gemeistert - Zack, da wartet die nächste Herausforderung hinter der nächsten Tür oder Ecke.

Wir wachsen an unseren Herausforderung, heißt es. Ich könnte hier, an diesem Punkt, über alle Herausforderungen berichten. Über die Großen und Kleine. Die Spontanen und die, die länger bleiben. Es gibt so viele als Mutter. Ich habe mich allerdings für eine Herausforderung entschieden.

Die allergrößte Herausforderung liegt für mich in der Kommunikation. Warum?

Kinder lernen von ihren Eltern, dann von ihrer Umwelt, von Freunden und Lehrern.

Und wer ein Pubertär daheim hat, der weiß, wie schnell ein Wort falsch verstanden werden kann. Wie schnell der Jugendliche beleidigt in sein Zimmer verschwindet und mit lauter Musik seinen Unmut kundtut.
Wenn Fragen am Ende offen bleiben, weil das Elternteil gerade keine Zeit hat, dann gibt das Anlass für schlechte Laune. Am Ende für alle Beteiligten.

Herausforderung Kommunikation



1. Ratschläge sind auch Schläge

Gefragt oder ungefragt - egal. Hauptsache wir können irgendwas schlaues von uns geben. Egal ob die Situation selbst erlebt wurde oder nur vom Hörensagen bekannt ist.

Bei Kindern kommen ungefragte Ratschläge ungefähr so gut an, wie Glühwein ohne Wein. Gar nicht. Meist bleiben wir auf ihnen sitzen. Das Kind verlässt maulend den Raum, mit dem Hinweis, dass es nicht nach einem Ratschlag gefragt hat. Und Recht hat es.
Wenn ich eine Idee habe, die meinem Kinde helfen könnte. Oder eine Erfahrung, die ich gemacht habe und mein Kind nicht, dann frage ich, ob ich dies mitteilen kann. Das ist dann eine wertschätzende Kommunikation.


2. Aktives Zuhören ist nicht anstrengend

Multitaskingfähig - das war früher. Telefonieren, essen, simsen - alles gleichzeitig. Mit jemanden reden und nebenbei die neusten Musikvideos schauen - kein Problem. Das dabei nur die Hälfte vom Gesagten mitbekommen wird, dass ist vielen nicht bewusst. Wie auch? Sind wir doch mit anderen Dingen abgelenkt.

Wenn ich mit meinen Kindern rede und nebenbei andere Tätigkeiten ausübe, muss ich doch mal öfters nachfragen. Weil ich die Zusammenhänge nicht nachvollziehen kann oder das letzte Wort unverstanden bleibt. Zudem bleibt die Frage: Ist das ein wertschätzender Umgang?

Sich bewusst Zeit nehmen und aktiv zuhören, dass fördert eine störungsfreie Kommunikation.

3. Das Bedürfnis erkennen und wertschätzen

Wenn die Kinder klein sind und weinen, dann ist es ein einziges rumraten, was denn nun gerade gebraucht wird. Werden sie dann älter, dann können sie klar äußern, was ihnen fehlt. Eine bedürfnisorientierte Kommunikation kann auf den Weg gebracht werden.

Das Miteinander darf leicht sein und Kommunikation auch!
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