Modellbau-News: Spielwarenmesse 2016 – Hightech bis ins Detail

Frank Lemke mit dem ausgezeichneten "TYPHOON H". Übrigens kann mittels Team Mode ein zweite Bodenstation mit dem Fluggerät bzw. der Kamera gekoppelt werden. Foto: Andreas Abendroth
Nürnberg: Messecentrum |

Umgeschaut bei YUNEEC


Von Andreas Abendroth

Immer dicht umlagert präsentierte sich der Stand von Yuneec auf der diesjährigen Spielwarenmesse in Nürnberg. Drohnen und Multicopter haben in diesem Jahr eben Hochkonjunktur. Dabei haben viele der dort präsentierten Copter rein gar nichts mehr mit den klassischen Spielwaren zu tun. Sie bieten im Bereich RC-Flug höchste Technologie. Neben den Freizeitsportgeräten entwickeln sich die Fluggeräte zu Profi-Helfern, beispielsweise auf dem Rettungs- und Überwachungssektor.

Ein Hingucker ist der „Typhoon H“. Der Hexacopter – er erhielt auf der CES in Las Vegas den Preis als „Beste Drohne“ – wurde erstmals in Deutschland präsentiert. Durch die Kooperation mit dem US-amerikanischen Halbleiterhersteller Intel, konnte Yuneec einen Copter präsentieren, der über innovative Schlüsseltechnologien verfügt.

Dazu Frank Lemke: „Man muss sich alles wie ein sehr umfassendes Anti-Kollision-System vorstellen. Der Copter verfügt über Infrarot- und Ultraschallsensoren, mit welchen stationäre und bewegliche Hindernisse erfasst und vermessen werden. Die erfassten Daten werden in einem Bruchteil einer Sekunde ausgewertet. Der Copter fliegt seinen Weg auf einem Ausweichkurs, ohne Kollision.“

Außerdem ermöglicht diese intelligente Technologie, dass man das Fluggerät auch im Indoor-Bereich ohne GPS-Signal sicher einsetzen kann.
Weitere Sicherheitsmerkmale des „Typhoon H“: Die so genannten „No Fly Zones“. Werkseitig wurde bereits eine Flughöhe von maximal 122 m über dem Boden eingestellt. Außerdem ist ein Starten des Copters im Sicherheits(Nah)bereich von Verkehrsflughäfen nicht möglich. Des Weiteren wird im Smart Modus ein virtueller Sicherheitszaun errichtet, der im 8-Meter-Radius um den Piloten wirkt und das Fluggerät nicht weiter als 91 Meter, von der Position des Piloten aus berechnet, fortfliegen lässt.

Mittels 3-Achsen-Gimbel mit Anti-Vibrations-System können Kameras uneingeschränkt im 360-Grad-Radius bewegt werden. Ideal für professionelle Bilder und Filme.

Im Profisektor wurde auf der Messe ebenfalls ein Fluggerät, bestückt mit einem Prototyp einer Infrarotkamera gezeigt (siehe Fotoserie). In Tests wurde dieses Gerät vor der Ernte von landwirtschaftlichen Flächen erprobt. So konnten vor dem Einsatz von Mähdreschern versteckte Tiere aufgespürt werden.


Eine ganz andere Thematik am Yuneec-Stand waren die Elektro-Boards. Hier im Mittelpunkt das E-GO X – ein elektrisch angetriebenes Off-Road-Board. Den Fahrspaß im Gelände sichern dabei 20 cm große, mit Luft gefüllte Räder, welche durch ein Dual-Power-System angetrieben werden. Je nach Gelände kann mit dem Board mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern, eine Strecke von maximal 20 Kilometern bewältigt werden.

Für einen Schnappschuss stellte sich sogar Herr An Yan, Geschäftsführer Yuneec Europa und Vicepräsident Yuneec International auf das neue Board (Foto).

Mehr Informationen im Fachhandel und auf http://www.yuneec.de/de.
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