Online-Banking richtig und sicher

Frank Graß, vom Bereich Elektronic-Banking der hiesigen Kreissparkasse zeigt, wie der Chip-TAN-Generator am Bildschirm des Computers synchronisiert wird. Foto: Andreas Abendroth
Saalfeld/Saale: Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt | Keine Chance dem Datenklau geben

Sicherheit wird bei den Finanzunternehmen groß geschrieben

Von Andreas Abendroth

Derzeit läuft bei vielen Bankunternehmen die Umstellung von iTAN auf Chip-TAN in der letzten Phase. Durch das neue Verfahren haben Datendiebe keine Chance mehr, die Sicherheit wird erheblich erhöht.

Diese Fakten bestätigen auch Frank Graß und die Mitarbeiter, welche bei dem regionalen Kreditinstitut den Bereich Elektronik-Banking betreuen.

„Derzeit haben rund 4000 Kunden noch nicht ihr Online-Banking auf das neue Chip-TAN-Verfahren umgestellt“, erläutert Frank Graß.

Wenn die Umstellungsphase abgeschlossen ist, werden die bisherigen iTAN-Papierlisten nicht mehr funktionieren.

Doch warum die Umstellung und was gibt es wichtiges zu beachten.

„Ganz oben steht der Aspekt der Sicherheit. Jede TAN wird individuell für einen Auftrag erzeugt und kann nicht anderweitig verwendet werden. Zusätzlich wird die TAN-Nummer mit der Kontonummer auf das überwiesen wird und dem Überweisungsbetrag einmalig verknüpft“, wird betont.

Weitere wichtige Punkte sind: die Zettelwirtschaft hat ein Ende, der neue TAN-Generator ist handlich, arbeitet kabellos und ist flexibel überall einsatzbereit.
Die Handhabung ist sehr einfach gestaltet. Online-Banking-Kunden müssen in ihrer Kundenfiliale einen Chip-Generator erwerben. Am Computer muss das Gerät einmalig synchronisiert werden. Dies geschieht über eine animierte Grafik am Computerbildschirm und speziellen Sensoren am TAN-Generator. Danach ist das Gerät zum Banking einsatzbereit.

Im Internet meldet man sich wie gewohnt zum Banking an. Man füllt den Auftrag aus, betätigt den Button „weiter“. Auf dem Bildschirm erscheint nun eine animierte Grafik. Nun noch die Card in den TAN-Generator stecken, die Taste „F“ drücken. Danach den TAN-Generator an den Bildschirm auf die Fixpunkte der Grafik halten.

Auf dem Display des TAN-Generators werden nun die wichtigsten Daten des Überweisungsauftrages angezeigt.
„Diese Daten, Kontonummer und Betrag, sollten unbedingt auf ihre Richtigkeit geprüft werden. Erst danach sollte man die Taste „ok“ drücken“, betont Frank Graß.
Danach wird die extra für diesen Auftrag errechnete TAN angezeigt.

Nun muss der Auftrag am Computer mit der angezeigten TAN komplettiert und freigegeben werden. Damit ist die Überweisung fertig.

Die Daten werden nun über die lichtempfindlichen Kontakte auf der Rückseite übertragen.

Fakten/Hinweise:

• TAN: Trans-Aktions-Nummer, entspricht einer einmalig gültigen Unterschrift
• iTAN: Papierliste, mit vielen Zahlencodes
• chipTAN: einmalige elektronische Nummer, die mittels Sparkassencard und Generator erzeugt wird
• Die Batterie reicht für rund 6500 Transaktionen, der Generator verfügt über einen Stromsparmodus
• Der Generator kann von verschiedenen Familienmitgliedern genutzt werden
• Die aktuellen TANGeneratoren funktionieren nicht nur bei den Sparkassen, sondern auch beim Banking von Volks- und Raiffeisenbank und der Postbank


(Im Gespräch mit dem Allgemeinen Anzeiger war Frank Graß von der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt)
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
2 Kommentare
13.094
Eberhard :Dürselen aus Weimar | 05.11.2011 | 11:45  
13.094
Eberhard :Dürselen aus Weimar | 24.07.2012 | 10:40  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige