Rücksichtsvolle Freizeit - Beobachtungen und Erfahrungen im Schwarzatal / Kontrollen wären angebracht

Nehmt Rücksicht aufeinander, wird von vielen Freizeitsportlern im Schwarzatal nicht berücksichtigt.
Der Weg entlang des Flusses Schwarza, von Bad Blankenburg nach Schwarzburg führend, ist einer der beliebtesten Wanderwege in der hiesigen Region. Bisher, müsste man fast sagen.

Denn nach der Eröffnung des ersten Teilstückes des Schwarzatal-Radweges im vergangenen Herbst, hat man als Wandersmann das Gefühl, im wildromantischen Schwarzatal ist man nicht mehr recht willkommen.

Genau diesen Eindruck hatten viele Wanderfreunde am letzten Wochenende. Die Pedalritter - und dabei darf man nicht alle über einen Kamm scheren - fühlen sich wie die "Herren des Weges". Die Fußgänger und Jogger werden eher als Bremse im Geschwindigkeitsrausch auf zwei Rädern betrachtet. Statt Erholung ist man nur bemüht im Gänsemarsch möglichst rechts zu laufen, damit man nicht ständig angeklingelt wird. Kleine Kinder muss man vergleichsweise wie einen Hund an die Leine nehmen, damit sie nicht umgeradelt werden.

Dabei wollte man doch mit dem Ausbau des Weges die touristische Attraktivität weiter erhöhen, denn Wandern und Radfahren gehören für aktive und erlebnisorientierte Urlauber und Gäste heute doch zusammen. Da hilft scheinbar auch nicht ein gut gemeintes Schild anfangs des Naturlehrpfades "Heinrich Cotta". Wo Vernunft nicht einsetzt, helfen doch nur noch Kontrollen...
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