Sanierung Ichtershäuser Straße in Arnstadt: Ein Beschluss steht noch aus - Baubeginn 2014

Die Stoßdämpferteststrecke, Ichtershäuser Straße, soll im nächsten Jahr endlich saniert werden. Fotos: Andreas Abendroth
Baubeginn 2. Quartal 2014

Nachgefragt beim Straßenbauamt Mittelthüringen

Von Andreas Abendroth

Eigentlich sollte ja die Zufahrtsstraße zu einer Stadt, wie ein roter Teppich sein. Eine (Ver)führung, um sich dem Zentrum zu nähern. Um die Menschen auf den Ort neugierig zu machen. Doch seit gefühlter unendlicher Zeit müssen sich die Autofahrer einer geflickten Piste folgen. Bei Einheimischen kursieren für die Ichtershäuser Straße Namen wie Stoßdämpferprüfstrecke oder Panzerpiste. Kein wirklich gutes Aushängeschild für die Kreisstadt Arnstadt. Doch die Straßenodyssee soll nun ein Ende finden. Im nächsten Jahr soll mit der Sanierung begonnen werden. Der Allgemeine Anzeiger sprach über diese Thematik mit dem kommissarischen Amtleiter des Straßenbauamtes Mittelthüringen, Bernd Hoffmann.

Wie weit ist der Planungsstand für die Baumaßnahmen in der Ichtershäuser Straße? Wird 2014 mit der Sanierung begonnen?

Momentan steht noch der Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der Ichtershäuser Straße in Arnstadt aus. Er war eigentlich für den Oktober 2013 angekündigt. Sobald dieser im Straßenbauamt vorliegt, soll die Auslegung vorbereitet werden, um so eine zeitnahe Bestandskraft zu erhalten.

Wie wird dann weiter verfahren? Gibt es bereits Terminierungen?

Sobald der Planfeststellungsbeschluss Bestandskraft hat, kann auch das Vergabeverfahren in Gang gesetzt werden. Wichtig ist, dass die entsprechenden Unterlagen vorliegen. Zurzeit werden diese erarbeitet. Die entsprechenden Aufträge sind ausgelöst. Ziel ist es, im I. Quartal 2014 das Vergabeverfahren auf den Weg zu bringen. Dieses dauert rund drei Monate. ) Und im II. Quartal kann dann mit dem Bau zu begonnen werden.

Können Sie etwas zu den Bauabschnitten sagen?

Die drei besprochenen Bauabschnitte haben sich in der Diskussion der Auftraggeber weiter verfestigt, so dass davon auszugehen ist, dass auf jeden Fall in drei Abschnitten gebaut wird. Die Baumaßnahmen beginnen im ersten Abschnitt am Opel-Kreisel und reichen bis zur Kreuzung Bierweg. Später werden sie Richtung Stadtgebiet weiter geführt.

Wie soll der Verkehrsstrom auf der viel befahrenen ehemaligen Bundesstraße geleitet werden?

Für die Zeit während der Bauausführung ist geplant, eine Richtung - stadteinwärts vom Opel-Kreisel kommend - halbseitig über die Baustelle zu führen. Die andere Richtung wird über den Rehestädter Weg, Zum Lokschuppen und die L 1044 wieder zum Opel-Kreisel geführt.
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