TFF 2014 spezial - Trinkwasser aus der Saale - Unterstützung für das Projekt "Water Is Right"

Die Kameraden der Hauptfeuerwache Rudolstadt befüllen die Tanks der Trinkwasseraufbereitungsanlage mit Saalewasser. Foto: Andreas Abendroth
Rudolstadt: Heinepark | Genussvolles Trinkwasser aus der Saale

Von Andreas Abendroth

„Das TFF ist nicht nur ein Musik- und Tanzfest. Seit Jahren werden Umwelt- und Politikthemen fest in das Festival integriert“, betont Festivaldirektor Ulrich Doberenz.

Und diesem Themenpunkt haben die TFF-Macher auch in diesem Jahr wieder einen ganz großen Stellenwert zugeordnet. Das Stichwort heißt „Water Is Right“ und ist ganz eng mit dem diesjährigen Länderschwerpunkt Tansania verbunden.
Gleich zum Auftakt des größten und renommiertesten Weltmusik-Festival in Deutschland wird es ein sehr spezielles Konzert mit Session-Atmo und politischer Botschaft: „Water Is Right“ geben. Dahinter verbirgt sich Rolf Stahlhofen, Mitgründer der „Söhne Mannheims“, mit Musikerkollegen aus Mannheim und der Band um „Gentleman“.

Mit dabei auch Lam Tungwar. Der Musiker aus dem Süd-Sudan ist seit Anfang des Jahres UN-Habitat-Wasserbotschafter für Afrika.
„Mit dem Konzert wollen wir die von Stahlhofen gegründete Stiftung für das Menschenrecht auf sauberes Wasser unterstützen“, so Doberenz.

Neben dem musikalischen Part können sich die Gäste kühles, aufbereitetes Nass - direkt aus der Saale – schmecken lassen. Im Heinepark, rechts neben dem Denkmal, finden sie eine unscheinbare Kunststoffkiste. Die „Water-Box“ enthält eine ausgeklügelte Technologie zur Wasseraufbereitung. Über verschiedene Filterstufen, mit Hilfe von UV-Licht und einem Spezialpulver wird das Saalewasser zum erfischenden Trinkwasser.
„Innerhalb von drei Minuten haben wir sauberes Trinkwasser, hergestellt aus Rohwasser wie dem der Saale zur Verfügung“, berichtet der für die Anlage zuständige Steffen Förster. Ergänzt wird noch: „Das Trinkwasser entspricht dabei allen nationalen, europäischen und internationalen Richtlinien. Besonders die Grenzwerte für Trinkwasser der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden eingehalten.“

Die „Water-Box“ ist kein Allheilmittel gegen den Wassermangel, besonders in Entwicklungsländern. Sie stellt aber eine Technologie zur Verfügung, mit der man die Wasserversorgung wieder ankurbeln kann. Es darf nicht vergessen werden, derzeit haben 1,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Acht Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen von Wassermangel und -verschmutzung, darunter auch 1,6 Millionen Kinder.

Die TFF-Präsentation der „Water-Box“ lädt zur Wertschätzung des für uns alltäglich aus dem Hahn fließenden Wassers ein.
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