Verkehrssicherheit: ACE zum EU-Blitz-Marathon

Blitz-Marathon
 
Diese Länder beteiligen sich am Blitz-Marathon
Der ACE Auto Club Europa hat allen Autofahrern geraten, die im Straßenverkehr angeordneten Tempolimits strikt zu beachten. „Wer Unfälle verhüten will, fährt regelkonform“, mahnt Klaus Hollmann (Kreisvorsitzender ACE-Kreis Thüringen Süd). Bei Bedarf sollte der Tempomat oder Limiter im Auto aktiviert werden. Zugleich machte der ACE auf den geplanten EU-weiten „Blitz-Marathon“ aufmerksam.
Die polizeiliche Geschwindigkeitsüberwachung findet von Donnerstag (16. April) an ab 6.00 Uhr in 21 EU-Mitgliedsländern sowie in Serbien statt. In der Regel dauert die bislang einmalige konzertierte Aktion 24 Stunden und endet somit am 17. April. Verwundert zeigte sich der Club, dass sich große Flächenländer wie Frankreich, Spanien und Polen, beispielsweise aber auch Österreich und Dänemark, nicht an der Aktion beteiligten.
Der ACE hält die europäische Blitz-Kampagne grundsätzlich für „sinnvoll und gut begründet“. Jedes Jahr sterben in der EU 25.700 Menschen im Straßenverkehr, das sind im Schnitt 70 Verkehrstote pro Tag. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten (3.368/2014) bis 2020 um 40 Prozent zu senken. Überhöhte Geschwindigkeit gehört zu den häufigsten Ursachen bei Unfällen mit Personenschaden, zitiert der ACE aus polizeilichen Analysen. Steigt die Durchschnittsgeschwindigkeit um einen Kilometer pro Stunde (km/h), wächst die Unfallwahrscheinlichkeit um drei Prozent.
Nicht nur auf repressive Maßnahmen setzen
Der Club sprach sich dafür aus, in der Verkehrsüberwachung nicht ausschließlich auf repressive Maßnahmen zu setzen. „Mit polizeilichen Anhaltekontrollen und unmittelbar auf Fehlverhalten folgenden verkehrserzieherischen Gesprächen direkt am Tatort lässt sich möglicherweise mehr Gutes bewirken, als durch einen zeitlich versetzten Bußgeldbescheid, der auf dem Wohnzimmertisch landet“, argumentiert der ACE.
Bußgelder sollen in Verkehrssicherheitsprojekte fließen
Die während des Blitz-Marathons wegen Geschwindigkeitsvergehen zusätzlich eingenommenen Bußgelder dürfen nach Ansicht des ACE nicht zum Stopfen von Haushaltslöchern verwendet werden. „Die Einnahmen müssen in nachhaltige Maßnahmen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr fließen“. Dazu zählt nach Meinung des ACE auch eine bedarfsgerechte personelle und technische Ausstattung der Verkehrspolizei. Zugleich warnt der Club vor einem Zerrbild der in Deutschland herrschenden Verkehrsmoral. „Sie ist nicht generell schlechter geworden. Wenn aber besonders in Kommunen bei stationären Blitzern massiv aufgerüstet wird, wächst für Temposünder natürlich das Entdeckungsrisiko. Je höher die Kontrollintensität, desto mehr Geschwindigkeitsübertretungen werden registriert“, so der ACE.

An diesen Stellen wird am 16. April im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt geblitzt:

• Bahnhofstraße in Saalfeld,
• Garnsdorfer Straße/B 281 in Saalfeld,
• Jenaische Straße/B 88 in Rudolstadt,
• Breitscheidtstraße in Rudolstadt,
• Oststraße in Rudolstadt,
• Schaalaer Chaussee in Rudolstadt,
• H.-Stauch-Straße/B 85 in Rudolstadt,
• Schwarzburger Chaussee in Rudolstadt,
• Bayreuther Platz in Rudolstadt,
• Jenaische Straße/B 88 in Uhlstädt,
• Teichel,
• K 183 in Beulwitz,
• Wirbacher Straße in Bad Blankenburg,
• Saalfelder Straße/B 281 in Schmiedefeld,
• Am Porzellanmuseum/B 281 in Reichmannsdorf,
• Hockeroda,
• Leutenberg,
• B 281 in Unterwellenborn,
• B 85 in Unterloquitz,

Eine Auswertung zu den Kontrollstellen und deren Ergebnisse wird es zur
ACE-Clubveranstaltung am 03.07.2015 im hiesigen Kreisclub geben.
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