Verkehrssicherheitstag für Kinder: Alltagssituation richtig meistern

Praktische Wissensvermittlung. Was sieht eigentlich die Polizei durch ein Lasermessgerät. Polizeihauptmeister Peter Cotte erklärt hier Robert Körner von der Grundschule Schmiedefeld die Funktionsweise. Foto: Andreas Abendroth
Alltagssituation richtig meistern

Wissensvermittlung an Kinder sollte Bestandteil der Erziehung sein

Von Andreas Abendroth

SAALFELD. „Der Wissensspeicher eines Kindes muss erst mit Lebenserfahrungen gefüllt werden“, beschreibt Peggy Leikauf vom Jugendrotkreuz des DRK Saalfeld die Ausgangssituation.
In vielen Alltagssituationen können die kleinen unserer Gesellschaft die Übersicht verlieren. Besonders Gefahrensituationen werden oftmals völlig falsch eingeschätzt. Deshalb müssen verschiedenste Szenarien und Abläufe erklärt und geprobt werden.
„Viele Unfälle passieren im Bereich des Straßenverkehrs“, betont Cornelia Bergner vom regionalen KomBus-Unternehmen. „Deshalb stellen wir für einen Tag unser Betriebsgelände für einen Verkehrssicherheitstag zur Verfügung“, wird angefügt.
Spielerisch werden den Grundschülern Wissen und Fertigkeiten für den Umgang mit verschiedenen Gefahrensituationen im Straßenverkehr vermittelt. Michele, Svenja und Alina hören aufmerksam zu, was man tun kann, wenn man mit dem Fahrrad gestürzt ist. Währenddessen bewältigen andere den Parcours der Jugendverkehrsschule. Dazu Polizeihauptmeister Armand Sauer: „Radeln können viele Kinder. Aber sich im Straßenverkehr korrekt zu verhalten, etwa beim Abbiegen den Arm rauszuhalten, bei der vorgeschriebenen Nutzung des Gehweges auch auf die Fußgänger Acht zu geben, vergessen viele. Es muss eben geübt werden, damit es sich einprägt.“
Dazu kommen aber auch die Verkehrssicherheit des Rades und das Fahren mit Helm.
Spielerisches lernen und erfahren bedeutet aber auch in und auf Einsatzfahrzeugen herumzuklettern, an einem Simulator live zu erleben, wenn man im Auto nicht angeschnallt ist.
„Ein solcher Tag ist immer Wissensvermittlung verbunden mit ganz viel Spaß. Die Kinder dürfen „ungestraft“ einen Omnibus bemalen oder beim Tauziehen gegen einen Bus ihre Kräfte messen“, so Cornelia Bergner.
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