Vom Duell zum Duett

Mediation: Vom Duell zum Duett
Gewinnerstrategien statt gerichtlicher Grabenkämpfe

Ein Streit, bei dem Gegensätze scheinbar unversöhnlich aufeinanderprallen, kann auch zu einer guten Lösung führen. Entscheidend dabei ist, dass am Ende die Interessen aller Beteiligten deutlich zum Tragen kommen. Dies will die Mediation: Am Ende zwei Gewinner haben – daher „Win-Win“ - und nicht Sieger und Verlierer. Mediation (nicht zu verwechseln mit Meditation) gewinnt daher stark an Bedeutung als Konfliktlösungsverfahren, dass allein die Parteien unter der Regie des neutralen Mediators entscheiden lässt.
In der Mediation besteht die Chance deutlich machen können, was jedem wichtig ist. Alles Gesagte bleibt erst mal so stehen, ohne dass es kommentiert wird.
Unausgesprochene Interessen und Bedürfnisse kommen im Mediationsverfahren auf den Tisch und erstarren nicht zu verhärteten Standpunkten, wie es beim Kampf um das Rechthaben leicht geschieht.
Alle Konfliktpunkte und die damit verbundenen Interessen werden erkundet.
Im nächsten Schritt entwickeln die Teilnehmer eigene Lösungsansätze. Die Streitparteien selbst sind die Experten in ihrer Sache. Es tauchen Ideen auf, die im Durcheinander des tobenden Streits keine Chance hatten. Die Mediatoren lotsen das Gespräch durch schwierige Phasen. „In der Mediation konnten wir endlich mal Klartext reden, ohne den anderen gleich in die Pfanne zu hauen.“
Die Vereinbarung, die eine Mediation erfolgreich abschließt, bietet weit mehr als ein „siegreiches“ Gerichtsurteil. Rechtlich verbindlich wird das Vereinbarte durch notarielle Beurkundung. Vereinbarungen aus der Mediation erweisen sich als tragfähig, weil sie von den Mediationspartnern gemeinsam erarbeitet worden sind.
Bei Trennung und Scheidung sind verlässliche Regelungen wegen der gemeinsamen Kinder besonders wichtig.
Und bei der Erbmediation gilt: Wird der Streit um den Nachlass am runden Tisch geklärt, bleiben den Familien jahrzehntelange Zerwürfnisse erspart, die auf Gerichtsprozesse ums Erbe folgen. In Mediationen mit Erbengemeinschaften zeigt sich noch eine besondere Stärke dieses Verfahrens: es arbeiten gleich mehrere Parteien an einer tragfähigen Vereinbarung.
Im Wirtschaftsleben können die Mediationspartner ihre Geschäftsbeziehungen auch über den Streitfall hinaus weiter entwickeln.
„Die Kosten, die unserer Firma durch die Mediationen entstanden sind, erscheinen als Stundenlohn vielleicht hoch, aber im Vergleich zu den langjährigen Rechtsstreitigkeiten und deren verheerenden Folgen sind sie viel geringer.“
Mediation hat letztlich ein Interesse an dem, was jeder einzelne zu seinem Wohl gestalten kann: die eigene Zukunft. Die Vergangenheit sieht sie dagegen als verflossen und unveränderlich an. „In der Mediation konnten wir Lösungen für die Zukunft finden und mussten nicht im Vergangenen herumkramen.“
Diese Hinwendung zur Zukunft führt dazu, dass man die getroffenen Vereinbarungen durchführt und nicht versucht, sie mit allerlei Tricks zu unterlaufen. „Nach der Mediation wollte ich kein Liebesduett mit der anderen Seite singen, aber für ein Anstandsduett hätte es gut gereicht. So etwas ist viel, sogar sehr viel, wenn man bedenkt, dass vorher alles nur nach einem Scherbenhaufen ausgesehen hatte.“

Nähere Informationen unter www.mediation-biblum.de, biblum@gmx.de
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