Abkühlungsversuche

Julia und Celine aus Rudolstadt erfrischen sich mit einem Sprung ins kühle Nass.
Rudolstadt: Freibad | Abkühlungsversuche

Das Freibad lockt bei tropischen Temperaturen / Grundregeln sollten eingehalten werden

RUDOLSTADT. Im Rudolstädter Freibad zeigt das Thermometer 38 Grad an. Ein Hochsommertag, an dem die Menschen nach Abkühlung lechzen. Eine Runde im kühlen Wasser zu schwimmen, sorgt an solchen Tagen für angenehme Erfrischung.
Einen wachsamen Blick über die beiden Schwimmbecken, die Gäste, haben die beiden Fachangestellten für Bäderbetrieb Michael Scharf und Felix Oehler.
„An solchen Tagen haben wir zwischen 600 und 900 Badegäste. Dann haben wir hier zu zweit Aufsichtsdienst“, wird betont.
Doch die beiden „Schwimmmeister“ können nicht überall gleichzeitig sein.

„Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Badegäste auch einige grundlegende Regeln beachten“, so Michael Scharf.
Nachfolgend fassen sie die wichtigsten Punkte zusammen.

- Aufsichtspflicht: Kinder, besonders Nichtschwimmer, sollten immer von den Eltern, Großeltern beaufsichtigt werden. Man kann die Aufsichtspflicht nicht abwälzen, weil Aufsichtspersonal am Beckenrand steht.

- Schwimmhilfen: Schwimmflügel und Ringe sind Hilfsmittel. Das Schwimmen können wird dadurch nicht ersetzt. Eltern sollten die Kinder immer in Griffweite haben.

- Duschen: Vor dem Sprung ins Becken sollte auf jeden Fall gesucht werden. So werden Sonnencreme, Schweiß, Schmutz, und Sand zuvor entfernt. Außerdem wird der Körper nach dem Sonnenbad bereits ein wenig abgekühlt.

- Mit vollem Magen schwimmen: Der Organismus ist nach dem Essen vollauf mit der Verdauung beschäftigt, kann also eine geringere Leistung erbringen. Hohe Pulswerte, Seitenstechen, Erbrechen und Kreislaufzusammenbruch können beim Schwimmen die Folge sein.

- Badespaß: Man ist nicht alleine im Bad. Ein Sprung ins kühle Nass, auch vom Turm, sollte immer nach vorne erfolgen. Auch sollte man sich vergewissern, dass kein anderer Schwimmer im Sprungbereich ist.

„Wenn sich alle an gewisse Regeln halten, auf ihren Nachbarn auch mal achten, steht einem unbeschwerten Badevergnügen nichts im Wege“, betont abschließend Michael Scharf.
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Hannelore Grünler aus Artern | 11.09.2012 | 05:54  
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