Getting Tough The Race 2014 startet am 6. Dezember in Rudolstadt

So wird man in diesem Jahr nicht durch das Kriechhindernis kommen. Erstmals kommt Strom zum Einsatz. Foto: Andreas Abendroth
Sportliche Härteprüfung im Nikolauskostüm

Rudolstadt. Wie sagte doch Cheforganisator Michael Kalinowski nach dem Sportevent im letzten Jahr: „Nach dem Rennen ist vor dem Rennen“. Und wieder ist ein Jahr vergangen, die dritte Auflage des „Getting Toug - The Race“ steht vor der Tür. Gemeinsam mit dem zweiten Cheforganisator Markus Ertelt und dem Organisationsteam hat man wieder versucht, das Rennerlebnis der letzten Jahre zu toppen.

„Das Starterfeld wird in diesem Jahr 2200 Teilnehmer umfassen. Auch wollen wir ein letztes Mal den traditionellen Massenstart durchführen“, erläutert Kalinowski im AA-Gespräch. Ab dem Jahr 2015 wird dann, wie bei anderen großen Rennevents in Blöcken gestartet.

Aber nicht nur die Anzahl der Teilnehmer steigt bei der dritten Auflage des härtesten Extrem-Cross-Hindernislaufes Kontinentaleuropas. „Alles wird größer und anspruchsvoller“, so Kalinowski. Was bleibt ist die Strecke von 23 Kilometern und eine Gesamthöhendifferenz von 1000 Metern, die bewältigt werden müssen. Gleich nach dem Start heißt es runter auf den Boden. Achtzig Meter kriechen und robben. „Schummeln geht hier nicht. Wer nicht dicht am Boden bleibt wird von oben von Stromtierchen gekitzelt“, berichten die Cheforganisatoren mit vollem Ernst.

Strom wird auch an anderen Hindernissen zu einer zusätzlichen Herausforderung für die Läufer werden. Um Rückstaus der Extremsportler zu vermeiden, werden auch die berühmt-berüchtigten Gräben größere Ausmaße annehmen. „Im Durchschnitt sind sie 50 mal 70 Meter. Und es gilt: Aus dem eisigen Wassergraben raus und in den Schlammgraben rein“, wird im Vorfeld verraten.

Nicht nur der sportliche Bereich des Getting Tough wird in seinen Dimensionen immer gigantischer. Auch das Rahmenprogramm wurde ausgebaut. „Hier sind alle gefordert. Sportler und Zuschauer. So wird es bereits am Vorabend eine große Party mit der Wahl zur „Miss Gettig Toough“ im Festzelt geben.“ Der Lauftag endete traditionsgemäß mit einer Afterrace-Party, der Siegerehrung und dem großen Musikfeuerwerk über der Rudolstädter Bleichwiese.

Auch für den Vorjahressieger, dem Saalfelder Charles Franzke, wird die Titelverteidigung nicht einfach werden. „Die Konkurrenz wird immer stärker. Das Starterfeld immer größer. Und immer Topathleten aus dem Bereich der Hindernisläufe finden den Weg nach Rudolstadt“, so Franzke. Sportler aus sieben Nationen haben ihre Startanmeldung abgegeben. Und vielleicht werden einige auch im Nikolauskostüm auf die Strecke gehen.

Informationen
» Das Rennen startet am 6. Dezember, 10 Uhr, auf der Großen Wiese hinter dem Rudolstädter Freibad/Sportplatz.

» Mehr Informationen im Internet unter www.gettingtoughrace.de
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Steffi Voigt aus Saalfeld | 07.12.2014 | 13:58  
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