Immer locker bleiben - auch im Büro!

Eigentlich ist es angenehm zu sitzen, die Beine zu entlasten, mal eine Pause zu machen. Bei vielen Menschen ist Sitzen jedoch zum Dauerzustand geworden. Das beginnt schon bei Kindern, die in der Schule die meiste Zeit im Sitzen verbringen und es setzt sich in der Büroarbeit der Erwachsenen fort. Wie bei allem, das im Übermaß geschieht, wirkt sich auch das dauerhafte Sitzen negativ auf den Körper aus. Die Folge sind häufig Rückenprobleme. Meistens sind es Schmerzen im Nacken- oder Lendenbereich, die durch Büroarbeit verursacht werden. Sie werden in den meisten Fällen durch Muskelverspannungen hervorgerufen, aber auch durch Blockaden der Wirbel oder Probleme mit den Bandscheiben. Die Ursachen für diese Symptome sind unterschiedlich; mangelnde Bewegung gilt als Hauptgrund. Doch einseitige Belastungen und eine ungünstige Haltung können ebenfalls für die Symptome verantwortlich sein. Darüber hinaus kommen seelische Gründe in Betracht, Stress und Leistungsdruck führen häufig zu Verspannungen. Treten die Schmerzen plötzlich auf und dauern nicht länger als sechs Wochen, handelt es sich um ein akutes Rückenleiden. Ab einer Dauer von zwölf Wochen gelten die Schmerzen als chronisch.

Bewegung beugt am besten vor

Bei den häufig vorkommenden Verspannungen oder Blockaden hilft vor allem eines: Bewegung. Schon jeder Gang zum Kopierer oder zum Drucker tut dem Körper gut. In der Mittagspause darf es auch mal ein ausgedehnter Spaziergang sein oder vielleicht eine kurze Radtour. Ein Ausgleich für den Bürostress kann ebenfalls positive Wirkungen zeigen. Entspannungsübungen, autogenes Trainung und Yoga sind hier erste Wahl. Außerdem kommt dem Bürostuhl bei der ausgiebigen Nutzung natürlich eine große Bedeutung zu. Er sollte einen festen Stand haben, drehbar und in der Höhe verstellbar sein. Die Anpassungsfähigkeit der Position der Rückenlehne ist entscheidend, damit sie den Rücken immer gut unterstützt. Außerdem machen sich gepolsterte Armlehne machen positiv bemerkbar.

Selbstkontrolle ist unerlässlich

Überdies ist es wichtig die eigene Sitzhaltung zu kontrollieren: Die Beine sollten nicht übereinander geschlagen werden, Ober- und Unterschenkel bilden im Optimalfall einen 90-Grad-Winkel. Der Oberkörper wird gerade gehalten und kann mal nach vorne oder hinten geneigt werden. Gut ist es ebenfalls, wenn die Arme locker auf den Armlehnen des Bürostuhls sowie auf dem Schreibtisch aufliegen. Damit die Wirbelsäule nicht verdreht wird, darf der Bildschirm nicht versetzt stehen, sondern frontal. Er sollte so erhöht werden, dass sich seine Oberkante auf Augenhöhe befindet. Von Zeit zu Zeit ist es angenehm die Sitzposition leicht zu verändern und die Muskeln kurz zu lockern, sodass sie erst gar nicht verspannen. Diese einfachen Maßnahmen bringen in vielen Fällen schon sehr viel und können Rückenbeschwerden vorbeugen. Und das Sitzen wird wieder ein ganzes Stück angenehmer.
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