Im Einsatz vor Ort

Der Feuerwehrhistoriker Klaus Hirsche mit einer historischen Pariser Karrenspritze der Saalfelder Feuerwehr. (Foto: Horst Weidler)
Im Einsatz vor Ort

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Saalfeld

Von Horst Weidler

SAALFELD. Die Saalfelder Feuerwehr feiert im März im Saalfelder Stadtmuseum ihr 150jähriges Bestehen.
Dies ist ein Grund mehr, die Leistungen der Kameradinnen und Kameraden, aber auch dem Nachwuchs, zu würdigen.
150 Jahre sind verbunden mit Hingabe und Mut zur Aufgabe, aber auch der Bereitschaft des oft selbstlosen Einsatzes.
So haben die freiwilligen Helfer aus dem Saalfelder Bereich im vergangenen Jahr 1432 Stunden geleistet. Dabei spielen die Brände eher eine untergeordnete Rolle. Bei Verkehrsunfällen, Sturmschäden, Wasserschäden, Bergungen von Gegenständen oder aber Personen und Tieren in Not sind die Helfer aus den sieben Stützpunkten im Einsatz.
Derzeit sind bei Freiwilligen Feuerwehr im Saalfelder Bereich 237 Frauen, Männer und Kinder tätig. 133 leisten dabei ihren Dienst „vor Ort“.
Ständig einsatzbereite Technik und Materialien sind nötig, einen reibungslosen Einsatz zu gewährleisten. So wurden allein im vergangenen Jahr 544 Kilogramm Ölbinder benötigt, um die verunreinigten Straßen wieder fahrbar zu machen.

Einen wesentlichen Anteil an der Aufarbeitung des aktuellen Geschehens und der Ereignisse aus der 150jährigen Geschichte haben die zehn Mitglieder der Foyerwehrhistoriker unter der Leitung von Klaus Hirsche. Regelmäßig treffen und beraten sie im Gebäude der Wehr in der Beulwitzer Straße, oft gemeinsam mit dem Stadtbrandinspektor Andreas Schüner.
Bereits seit dem Jahre 2011 sind sie tätig, das Jubiläum inhaltlich zu unterstützen.
Im Archiv der Feuerwehrhistoriker sind alle Ereignisse rund um die Wehren aufgezeichnet und geordnet.
Ein Besuch, besonders für Schüler, ist zu empfehlen.
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