Sozialverband VdK: Nein zu verpflichtender privater Pflegevorsorge

VdK-Präsidentin Mascher: Private Pflegeversicherung an der Finanzierung der Pflegereform beteiligen

"Das Recht auf gute Pflege darf nicht von den finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen abhängen", so die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, zu den Plänen von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zur Einführung einer verpflichtenden privaten Zusatzvorsorge in der Pflegeversicherung. "Wohin es führt, wenn man auf den Kapitalmarkt setzt, das hat die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise gezeigt." Die Absicherung gegen das Lebensrisiko eines möglichen Pflegefalls müsse für den Einzelnen verlässlich sein. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen dürften nicht den Risiken der internationalen Kapitalmärkte ausgesetzt werden.

"Viele gesetzlich Versicherte sind bereits jetzt durch Zusatzbeiträge in der Krankenversicherung einseitig überproportional belastet", führte die VdK-Präsidentin in Berlin weiter aus. "Zudem ist es insbesondere für Geringverdiener und Ältere unmöglich, einen privat zu finanzierenden Kapitalstock für einen stationären Pflegefall aufzubauen." Heute angelegtes Kapital nütze für ...

weiter lesen: http://www.vdk.de/de25949
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