Stationär- und Standmotorenschau in Gütterlitz (Saale-Orla-Kreis)

Wann? 22.07.2011 bis 23.07.2011

Wo? ..., Gütterlitz, 07955 Auma DE
Auma: ... | Tuckernde Raritäten
Stationär- und Standmotorenschau am Samstag in Gütterlitz

Von Gerhard R. Zeuner

GÜTTERLITZ. Nach einem Jahr Pause werden an diesem Samstag wieder knatternde und tuckernde Motorenklänge im hohen Dezibelbereich über den Dorfplatz in Gütterlitz schallen. Denn zum fünften Mal lädt der zwischen Triptis und Auma gelegene Ort zur „Stationär- und Standmotorenschau“ – der einzigen dieses Jahr in Thüringen – ein.
Hauptorganisator Roland Wetzel vom ausrichtenden örtlichen Feuerwehrverein widmet sich seit Jahren in jeder freien Minute seinem „Motorenpark“. Gemeinsam mit seinem Kumpel, dem aus Gütterlitz stammenden und jetzt in Schönborn bei Triptis lebenden Andreas Saller, schraubt er an den technischen Raritäten und bringt Motoren, die teilweise jahrelang still standen, wieder zum Laufen. Etwa 15 solcher Oldtimer haben die beiden bislang restauriert.
Gemeinsam mit zirka weiteren 20 Ausstellern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern, Brandenburg, Baden-Württemberg und Thüringen wollen Wetzel und Saller am Samstag rund 60 Motoren in Gütterlitz präsentieren. Wobei die Oldtimer nicht einfach nur gezeigt werden, sondern bei Vorführungen auch demonstriert wird, wie sie funktionieren.
Standmotoren sind in der Regel diesel- oder benzinbetriebene Motoren für den stationären Einsatz. Früher wurden sie hauptsächlich zum Antrieb von landwirtschaftlichen Geräten benutzt. Zum Beispiel für Dreschmaschinen und Schrotmühlen. Doch mit diesen Motoren kann man über einen Riemenantrieb nahezu jedes Aggregat in Bewegung setzen. So wollen die Ausrichter der Schau am Sonnabend eine mechanische Werkstatt aufbauen, in der die Motoren auch eine Bügelsäge, einen Schleifstein und eine Bohrmaschine antreiben. An anderer Stelle wird mittels der Standmotoren Geteide geschrotet sowie das Sägen und Hacken von Brennholz demonstriert.
Als besondere Attraktion stellt Roland Wetzel wieder seine modifizierte Eigenbau-Orgel vor, die von einem Motor über ein umgebautes Dreschmaschinengebläse mit Luft versorgt wird. Jeder, der etwas vom Tastenspiel versteht, ist willkommen, sich an der Orgel auszuprobieren!
Für Technik Interessierte ist die Schau sowieso ein Muss. Zumal der Eintritt wie immer frei ist und auch für das leibliche Wohl gesorgt wird. Auf die jüngsten Gäste warten zudem Kutschfahrten und eine Hüpfburg zum Austoben.

Programmablauf:

Freitag, 22. Juli
• 18.30 Uhr: Auftakt auf dem Dorfplatz, erste Motorenpräsentationen und Testläufe

Samstag, 23. Juli
• 10 Uhr: Aufstellen der Technik
• 11 Uhr: Mittagessen (Hähnchen, Roster ...)
• ab 13 Uhr: Funktionsvorführung der einzelnen Motoren
• ab 14 Uhr: Kaffee und Kuchen
• 15 Uhr: Schalmeinzug Auma
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