Treffen ehemaliger Bergleute der Eisenerzgrube Schmiedefeld im Schwefelloch am 03.06.2012

ehemalige Mitarbeiter der Eisenerzgrube Schmiedefeld
Schmiedefeld: Schaubergwerk Morassina | „Glück Auf“ hieß es zum 8. Kameradschaftstreffen in der Morassina im Schwefelloch

Über Jahrhunderte hinweg war Schmiedefeld vom Bergbau geprägt. Es wurde Gold gewaschen, Alaunschiefer abgebaut, aber auch die Wismut hat ihre Spuren hinterlassen.
Dem Eisenerzbergbau verdankt Schmiedefeld seinen Namen. Von 1898 bis 1972 war die Eisenerzgrube der Hauptlieferant zur Maxhütte in Unterwellenborn. Über 3 Millionen Tonnen Schmiedefelder Eisenerz gelangten mit der legendären Max und Moritzbahn zur Verhüttung. Die Stilllegung der Grube kam überraschend. Heute erinnern nur noch einige Halden, Pingen und Restgebäude an die wichtigste Erwerbsquelle. Für viele Familien aus Schmiedefeld und der anliegenden Ortschaften war doch der Bergbau eine Lebensaufgabe und hat ihr ganzes Leben geprägt- und diese Prägung lässt sich auch im Alter nicht verleugnen. Kameradschaft und Vertrauen waren immer die Grundlage der Arbeit im Berg, es ist gelebte Tradition. Gerade diese wesentlichsten Grundlagen des bergmännischen Lebens waren auch am letzten Treffen, es war das achte in Folge, Gegenstand der Gespräche, Erinnerungen zu Vorgängen auf der Grube, geprägt von Freud und Leid.
Viel zu schnell verging die Zeit, man wünschte sich eine gute Zeit und freute sich schon auf das kommende Treffen im Schwefelloch, hoffentlich bei guter Gesundheit.
An die 50 Gäste waren der Einladung des Bürgermeisters und des Förderkreises „Morassina“ aus nah und fern gefolgt.
Ein großer Dank gilt den Kindern der Grundschule Hasenthal mit Ihrer Lehrerin Frau Fugmann, die den Gästen den Nachmittag versüßten.
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