Aus Liebe zu den Menschen

Ein gutes Team: Pflegedienstleiter Heiko Salborn im Kreise von einigen seiner Mitarbeiterinnen (Kerstin Frotscher, Babette Grieser, Kerstin Jessing und Annett Schneider v.l.).
20 Jahre Sozialstation des Deutschen Roten Kreuzes in Sömmerda












SÖMMERDA. Sie helfen, wo Not am Mann ist. Häusliche Kranken- und Altenpflege sowie hauswirtschaftliche Versorgung hat sich die Sozialstation des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Landkreis Sömmerda auf die Fahnen geschrieben. Am 1. Februar besteht sie seit 20 Jahren.

Nach der Wende lösten sich die Polikliniken auf und es stellte sich beim DRK die Frage "Lohnt es sich eine Sozialstation zu gründen, oder nicht?" Nach 20 Jahren ist die Antwort einfach. Damals unterstützen noch Fördermittel die Aktion und mit einem Computer, einem Auto, Fahrrädern sowie sieben Mitarbeiterinnen geht es im Pflegebereich los. Die Haushaltshilfe führt das DRK zwei Jahre später als erste Station im Landkreis ein. Das Angebot wurde immer umfangreicher.


Heute kümmern sich 19 Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter um die Belange von zur Zeit etwa 100 hauptsächlich älteren Menschen. Ein Teil sind Kunden in der Beratung. Die Frauen gehen mit sechs Fahrzeugen und acht Fahrrädern im Stadtgebiet und Umkreis von 25 Kilometern auf Tour. Der einzige Mann im Team ist Heiko Salborn. Er übernahm vor zwei Jahren die Pflegedienstleitung und wurde vor fünf Jahren als erster Mann eingestellt.

Die Sozialstation unterstützt auch Menschen, die ihre Angehörigen selbst pflegen möchten. Ab März werden Pflegekurse angeboten. Zudem ist über den Hausnotruf jeden Tag 24 Stunden immer jemand erreichbar und einsatzbereit. Nicht jeder kann das von sich sagen.
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