Cave Feles - Zurück zu den Ursprüngen

Das ist die Band Cave Feles mit Steffen (mit Trumscheit) und Doris Mietz (mit Trommel) sowie Tobias Rümenapp (rechts mit Mandoline). Foto: S. Rosenkranz
 
Das Maskottchen von der Band Cave Feles, denn der Name bedeutet so viel wie „Hüte dich vor der Katze“ oder „Achtung vor der Katze“.

Musiker und Bands aus der Region: Cave Feles nehmen die Zuhörer mit ins Mittelalter

Wer weiß, was ein Trumscheit ist? Es ist ein fast vergessenes mittelalterliches, etwa zwei Meter hohes Streichinstrument. Doch nicht alle haben es vergessen. Für die Mittelalterband Cave Feles gehört es zum Intrumenteninventar. Mit Schafbockkopf und Fell ist es geschmückt. Und um dieses und all ihre anderen Instrumente zu Auftritten mitzunehmen, brauchen Steffen und Doris Mietz sowie Tobias Rümenapp sogar einen kleinen Leiterwagen.

Denn Steffen Mietz ist spezialisiert auf Dudelsack und Cister. Ansonsten spielt der 49-Jährige Gitarre, Mundharmonika und Bassgitarre. Rauschpfeife und Mandoline nimmt Klavierspieler Tobias Rümenapp mit, der noch viele andere Instrumente auto­didaktisch spielt. Und Doris Mietz, die vor dem Bandprojekt kein Instrument gespielt hat, eignete sich das Spielen der Schlaginstrumente selbst an. Unter den Händen der 56-Jährigen erklingen beispielsweise Davul und Landsknechttrommel.

Die drei Musiker lernten sich beim Musikantenstammtisch kennen. Sie verbindet jedoch nicht nur die Musik, sondern auch, dass sie schon immer Mittelalterfans sind. „Zurück zu den Ursprüngen, das ist es, was uns am Mittelalter fasziniert“, sagt Steffen Mietz, der sich dafür extra einen Vollbart wachsen ließ. Zurück zu den Ursprüngen heißt auch, dass die Bühne für die Drei nicht der Hauptaktionsort ist. „Wir spielen immer inmitten der Menschen“, schwärmt Doris. Denn zwischen den Leuten bekommen die Drei sofort das Feedback. „Wir können auch mit den Zuhörern interagieren, sie motivieren“, beschreibt Tobias die Möglichkeiten in der Menge. „Da schlüpft man in eine andere Rolle und lernt eine Seite an sich kennen, die man vorher noch nicht kannte“, erklärt der 49-Jährige.

Der Musiker und Studioinhaber aus Gangloffsömmern ist seit Jahren auf Mittelaltermärkten unterwegs. „Mit Mandoline und entsprechender Kleidung dachten alle immer, ich gehöre dazu.“ Seit 2013 gehört Tobias Rümenapp, der sich dafür auch einen Bart wachsen ließ, zu Cave Feles und geht mit den beiden Weißenseern, die seit Dezember 2010 als Mittelalterband unterwegs sind, auf Tour.

Der erste Auftritt des Duos war zum Tag des Tapferen im Januar 2011 in Weißensee. Mittlerweile ist der jährliche Terminplan recht voll. Es reicht von Betriebsfeiern und Schuleinführungen über Geburtstage bis zu Auftritten auf Dorf- und Mittelalterfesten.

„Zu dritt hat es jetzt einen ganz anderen Wert. Zunächst ist Tobias eine Bereicherung, weil er viele Instrumente spielt. Aber wir machen uns gegenseitig auch viel Mut“, sagt Steffen. „Die Chemie stimmt auch“, ergänzt Tobias, der darauf viel Wert legt. Und Doris verweist auf den großen Spaß, den sie bei ihren Auftritten zusammen haben. Das Trio spielt zwar keine eigenen Lieder. Aber von den vielen mittelalterlichen Liedern ihre eigenen Interpretationen und Instrumentale. „Feentanz“ und „Heuschreckentanz“ sind dabei zwei eigene instrumentale Stücke, mit denen Cave Feles ihre Zuhörer ins Mittelalter entführt.





Auftritte
• Wippertusfest Kölleda
• Burgwenden Dorfjubiläum
• Mittelalterfest Kranichfeld
• Kirschfest Rastenberg
• Mittelalterfest Heldrungen


Kontakt:
Mobil: 0171/7203153


Die Musiker und Bands aus der Region auf meinAnzeiger
Urmel & Co
Pauline Spengler
Contract
Egon Kupphardt
Frankyboys & Friend
Cave Feles
Tobias Steinkopf
Losers Live Band
Pausenbrot
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige